Neuigkeiten Timeline

Handel, Dienstleistungen
September 2, 2026

Vebego optimiert Reinigung für CSRD-Vorgaben

Maschinenbau
September 2, 2026

IMA Schelling Precision präsentiert xm 250 auf der ALUMINIUM 2026

Tourismus, Reisen
September 2, 2026

„Wir verstehen uns nicht nur als Hotel, sondern auch als Gastgeber auf La Gomera“

Unternehmen, Wirtschaft, Finanzen
September 2, 2026

Rentenversicherungspflicht für Selbstständige: Position des BDS Rheinland-Pfalz & Saarland e.V. und der Allianz Hauptstadtbüro Mittelstand des BDS D

Unternehmen, Wirtschaft, Finanzen
September 2, 2026

Rentenversicherungspflicht für Selbstständige: Position der Allianz Hauptstadtbüro Mittelstand des BDS Deutschland e.V.

Freizeit, Buntes, Vermischtes
September 2, 2026

Abzocke – Schnittlauch zum Silberpreis oder lieber geschenkt?

Tourismus, Reisen
September 2, 2026

Was macht eine wirklich gute Rundreise aus?

Allgemein
September 2, 2026

Warum Ihre Online-Sichtbarkeit heute auch über den Wert Ihres Handwerksbetriebs entscheidet

Familie, Kinder, Zuhause
September 2, 2026

In jeder fünften Beziehung ist „Ich liebe Dich“ selten geworden (Studie)

Politik, Recht, Gesellschaft
September 2, 2026

ARAG Recht schnell…

Garten, Bauen, Wohnen
September 2, 2026

Bis zu 100 Euro Cashback – Hansgrohe Jubiläumsaktion

Freizeit, Buntes, Vermischtes
September 2, 2026

Wenn der Sinn dort beginnt, wo der Verstand keine Antwort findet

Vereine, Verbände
September 2, 2026

Vorbeugen mit 20, gewinnen mit 80

Vereine, Verbände
September 2, 2026

Wer Bridge lernt, lernt eine neue Sprache

IBU und FVK erheben Einspruch: Verlängerung der Safeguards auf Stahl nicht WTO-konform

Voraussetzungen fehlen – keine Importwelle in Sicht – Stahlverarbeiter leiden

IBU und FVK erheben Einspruch:  Verlängerung der Safeguards auf Stahl nicht WTO-konform

IBU-Geschäftsführer Bernhard Jakobs

HAGEN – 15. Feb. 2021. „Eine Verlängerung der Safeguards auf Stahl wäre nicht WTO-konform.“ Mit klaren Worten reagieren der Industrieverband Blechumformung (IBU) und die Fachvereinigung Kaltwalzwerke e. V. (FVK) auf den Vorstoß von zwölf europäischen Wirtschaftsministerien – darunter auch Deutschland -, die im Juni auslaufenden Schutzmaßnahmen fortzuführen. Die Verbände monieren beim Bundesministerium für Wirtschaft und Energie fehlende Voraussetzungen: Eine Importwelle Richtung Europa ist nicht in Sicht und die Nachfrage weltweit höher als das Angebot. Verarbeitende Unternehmen leider unter Stahlmangel und Höchstpreisen. „Warum sollen neue Einfuhrbeschränkungen initiiert werden, während hiesige Stahlverarbeiter händeringend um Material kämpfen?“, fragt IBU-Geschäftsführer Bernhard Jacobs.

„Es gibt keine importbedingte „Bedrohung“ der EU“
WTO-konforme Safeguards für den Stahlimport sollen zollbedingte Umlenkungen Richtung Europa verhindern. Die sind aber nirgendwo erkennbar: Rund um den Globus ist Stahl knapp. Entsprechend verwundert reagieren die Fachverbände auf Einschätzungen der Politiker, überschüssige Stahlbestände würden den europäischen Markt bedrohen. „Der Welthandel ist auf niedrigstem Stand, schon wegen geringerer China-Exporte. Es gibt keine importbedingte „Bedrohung“ der EU“, unterstreicht Martin Kunkel, Geschäftsführer der FVK. In einem Schreiben widersprechen die Verbände daher dem Wirtschaftsministerium, das offensichtlich Voraussetzungen für eine Überprüfung und Verlängerung der Safeguards sieht.

Verbände fordern objektive Bestandsaufnahme der Stahlmarktsituation
Die Fachverbände fordern eine objektive Bestandsaufnahme der Stahlmarktsituation – in Deutschland, in der EU und weltweit. Und eine strikte Orientierung an rechtlichen WTO-Kriterien. Zugleich erwarten sie, „dass politische Entscheidungen die Interessen von Stahlproduzenten und verarbeitenden Unternehmen gleichberechtigt berücksichtigen“.

Einseitig: Safeguards stärken Stahlproduzenten
Eine Verlängerung der Safeguards würde nur die gute Marktposition der Stahlindustrie untermauern. Von der Pandemie hat sich die Nachfrage längst erholt. Laut Statistischem Bundesamt erreicht sie das Niveau von Januar 2020 – ein Toplevel der letzten drei Jahre. Und die Preise sind auf historischem Höhenflug.

Schutzmaßnahmen schwächen stahlverarbeitende Unternehmen
Opfer sind die, die Stahl brauchen – oftmals mittelständische Zulieferer. Eine IBU-Umfrage belegt, dass ihre Mitglieder nicht nur unter den Kosten, sondern auch unter monatelangen Lieferzeiten, Verzögerungen und Mengenkürzungen leiden. Ihre eigene Lieferfähigkeit ist bereits gefährdet. Schutz- und neue Antidumping-Maßnahmen gegen Einfuhren aus der Türkei und Russland belasten die Versorgungslage zusätzlich und schwächen die Abnehmer.

Politik unterstützt 90.000 Arbeitsplätze und vergisst 450.000
IBU und FVK sind auf Basis der Faktenlage „sehr besorgt.“ Sie sehen den Versuch, EU-Herstellern Marktanteile zu sichern und die Safeguards – 2018 aufgrund der US-Stahlzölle eingeführt – umzudeuten. Ziel war ein temporärer Schutz, um der EU-Industrie eine Anpassung an geänderte Umstände zu ermöglichen. Nun könnte die Maßnahme zur dauerhaften aktiven Begrenzung von Importen mutieren. Dazu Martin Kunkel: „Die politisch gewünschte Unterstützung der europäischen Stahlindustrie vergisst die Belange der stahlverarbeitenden Unternehmen. In Deutschland sind das rund 500.000 Arbeitsplätze – gegenüber rund 95.000 in der Stahlproduktion. Dagegen wehren wir uns.“
Text 3.489 Z. inkl. Leerz.

Der IBU in Hagen vertritt als Bundesverband circa 230 Mitgliedsunternehmen der blechumformenden Industrie und deren Lieferanten. Diese überwiegend aus mittelständischen Familienunternehmen bestehende Branche wird durch eine industrielle Fertigung für marktmächtige Kunden geprägt. Das Umsatzvolumen des Wirtschaftszweigs 25.50 betrug im Jahr 2015 rund 19,17 Milliarden Euro. Die Verbandsmitglieder sind mehrheitlich Zulieferer der Automobil- und Elektronikindustrie, des Maschinen- und Anlagenbaus, der Möbel- und Bauindustrie sowie der Medizintechnik.

Foto: Industrieverband für Blechumformung (IBU) – Abdruck honorarfrei – bitte nur mit Quellenangabe

Firmenkontakt
Industrieverband Blechumformung (IBU)
– –
Goldene Pforte 1
58093 Hagen
02331 – 95 88 56
02331 – 95 87 39
info@industrieverband-blechumformung.de
http://www.industrieverband-blechumformung.de

Pressekontakt
mali pr
Eva Machill-Linnenberg
Schlackenmühle 18
58135 Hagen
02331 – 46 30 78
02331 – 73 58 35
ibu@mali-pr.de
http://www.industrieverband-blechumformung.de

(Visited 35 times, 1 visits today)

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert