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Industrie 4.0-tauglich: Die neue Smart Safety Solution

Schmersal ist vom 28.-30.11.2017 auf der SPS IPC Drives in Nürnberg vertreten: Halle 9, Stand 460.

Industrie 4.0-tauglich: Die neue Smart Safety Solution

Diagnoseinformationen können auf Bildschirmen visualisiert und über mobile Geräte abgerufen werden.

Die Schmersal Gruppe zeigt auf der diesjährigen SPS IPC Drives erstmals eine Safety-to-Cloud-Lösung. Alle Sicherheitszuhaltungen und Sicherheitssensoren von Schmersal, die mit einem SD-Interface ausgestattet sind, sowie einige Sicherheitslichtgitter können über die Sicherheitssteuerung PSC1 oder ein SD-Gateway sowie über ein Edge-Gateway Daten in eine beliebige Cloud übertragen. Das SD („Serielle Diagnose“)-Interface dient der Übertragung nicht-sicherer Daten von Sicherheitssensoren und -zuhaltungen in der sicheren Reihenschaltung. Mit der Smart Safety Solution können damit alle zyklischen SD-Interface-Sensordaten in die Cloud übermittelt werden. Eine Verknüpfung dieser zyklischen SD-Daten innerhalb der Cloud bietet dem Anwender umfangreiche Diagnosemöglichkeiten, dazu zählen z. B. Schaltzyklen, die Zustandssituation der Sicherheit, Grenzbereichswarnungen, Abstandswarnungen und vieles mehr. Das Edge-Gateway leitet die Daten im OPC UA-Format weiter, einem standardisierten Protokoll für die M2M-Kommunikation.

Diese Diagnoseinformationen können auf Bildschirmen visualisiert und über mobile Endgeräte wie Tablets oder Handys abgerufen werden. Damit wird eine standortunabhängige Kontrolle von Fertigungsprozessen ermöglicht. Für die Visualisierung der Daten über Dashboards wird z.B. die gängige Cloud-Plattform Microsoft Azure eingesetzt, die eine Vielzahl von nützlichen Funktionalitäten für die Darstellung der Daten bietet, z.B. in Form von Tabellen, Diagrammen oder Grafiken. „Damit bieten wir unseren Kunden eine absolut hersteller- und systemunabhängige Lösung, sodass sie frei entscheiden können, welche Cloud sie nutzen möchten“, erklärt Siegfried Rüttger, Projektleiter Industrie 4.0 bei der Schmersal Gruppe.

Smart Safety Solution ermöglicht vorausschauende Instandhaltung

„Indem wir mit der Smart Safety Solution eine durchgängige Kommunikation von Diagnoseinformationen vom Sensor bis zur Cloud ermöglichen, ebnen wir den Weg für die vorausschauende Wartung und Instandhaltung“, so Siegfried Rüttger. Die Anwender können sich beispielsweise anzeigen lassen, wie häufig eine Maschine angelaufen ist und die Anzahl der Betriebsstunden und den voraussichtlichen Verschleiß von Komponenten errechnen, sodass ein frühzeitiger Austausch möglich ist und so Stillstandszeiten von Maschinen vermieden werden. Ein großer Vorteil ist außerdem, dass auch Sicherheitslichtgitter in das System integriert werden können. Wenn zum Beispiel Verschmutzungen an den Sensoren der Lichtgitter auftreten und das Signal infolgedessen schwächer wird, kann eine Warnmeldung übermittelt werden, sodass frühzeitig korrektive Maßnahmen eingeleitet werden können bevor das Lichtgitter sicher abschaltet.

Im anspruchsvollen Aufgabenfeld der Maschinensicherheit gehört die Schmersal Gruppe zu den internationalen Markt- und Kompetenzführern. Auf der Basis von über 25.000 verschiedenen Schaltgeräten bietet die Unternehmensgruppe Systemlösungen für die Sicherheit von Mensch und Maschine.

Das 1945 gegründete Unternehmen ist mit sieben Produktionsstandorten auf drei Kontinenten sowie eigenen Gesellschaften und Vertriebspartnern in mehr als 60 Nationen präsent. Die Schmersal Gruppe beschäftigt weltweit 1.750 Mitarbeiter und erzielte 2014 einen Gruppenumsatz von ca. 210 Mio. EUR.

Kontakt
K. A. Schmersal GmbH & Co. KG
Sylvia Blömker
Möddinghofe 30
42279 Wuppertal
+49-(0)202 / 6474-0
presse@schmersal.com
http://www.schmersal.com

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