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Inklusion als Innovationsmotor: Wie alangu mit KI die digitale Barrierefreiheit neu definiert

Ein diverses Team und menschenzentrierte KI machen Gebärdensprache skalierbar – und zeigen, warum Inklusion ein klarer Wettbewerbsvorteil ist

Inklusion als Innovationsmotor: Wie alangu mit KI die digitale Barrierefreiheit neu definiert

Das diverse alangu-Team liefert den Beweis: Wer inklusiv entwickelt, baut nicht nur gerechtere Syste (Bildquelle: alangu GmbH)

Köln, 24. Juni 2026: Während viele Unternehmen Inklusion als Herausforderung betrachten, nutzt die alangu GmbH (https://www.alangu.de) sie als strategischen Ausgangspunkt für Innovation. Das KI-Unternehmen entwickelt Lösungen für gebärdensprachbasierte digitale Kommunikation – und zeigt, dass inklusive Teams nicht nur gesellschaftlichen Mehrwert schaffen, sondern auch technologisch bessere Ergebnisse liefern.

Künstliche Intelligenz hat ein strukturelles Problem: Sie spiegelt oft nur die Perspektiven derjenigen wider, die sie entwickeln. Die Folge sind blinde Flecken, Fehlannahmen und mangelnde Zugänglichkeit. Das Kölner Unternehmen alangu geht einen anderen Weg – und macht Inklusion zur Grundlage seiner Technologieentwicklung. Im Zentrum steht ein Ansatz, der weit über klassische Barrierefreiheit hinausgeht: Mehr als die Hälfte des Teams (ca. 60 Prozent) ist gehörlos, die Zielgruppe ist damit direkt in alle Entwicklungsprozesse integriert. Produkte entstehen nicht für Nutzer:innen, sondern gemeinsam mit ihnen.

Inklusion als Prinzip – nicht als Zusatz

Bei alangu ist Inklusion kein ergänzendes Programm, sondern strukturell verankert: Gehörlose Mitarbeitende arbeiten in allen Bereichen mit – von Forschung und Entwicklung bis zur Qualitätssicherung. Das verändert die Art der Zusammenarbeit grundlegend: Kommunikation wird bewusster, Prozesse werden transparenter und Entscheidungen aus mehreren Perspektiven betrachtet. Was zunächst komplex erscheint, führt zu einem klaren Vorteil: Produkte orientieren sich näher an realen Bedürfnissen, Probleme lassen sich früh aufdecken und vermeiden. Gerade im Bereich der Gebärdensprache ist dieses Procedere entscheidend. Denn die Gebärdensprache folgt eigenen grammatikalischen und kulturellen Regeln – und lässt sich nicht direkt aus gesprochener Sprache ableiten. Ohne diese Perspektive entstehen schnell Lösungen, die technisch funktionieren, aber praktisch nicht nutzbar sind.

Messbarer Impact: Bessere Produkte, höhere Akzeptanz

Die Wirkung dieses Ansatzes lässt sich auch in Zahlen belegen. So hat alangu ermittelt, dass:

– 91 Prozent der Kund:innen die Lösungen als echten Fortschritt für digitale Barrierefreiheit sehen und
– die Verständlichkeit um 92 Prozent bei KI-gestützten Gebärdensprach-Übersetzungen gesteigert werden konnte.

Die direkte Integration der Nutzerperspektive führt zu weniger Fehlentwicklungen, schnelleren Iterationen und einer deutlich höheren Nutzerakzeptanz – ein entscheidender Vorteil gerade in der Entwicklung von KI-Systemen.

Bessere KI durch diverse Perspektiven

Künstliche Intelligenz ist nur so gut wie die Perspektiven, die in ihre Entwicklung einfließen. Genau hier setzt das Kölner Softwarehaus an: Durch die enge Zusammenarbeit von gehörlosen und hörenden Expert:innen lassen sich blinde Flecken reduzieren und komplexe sprachliche sowie kulturelle Aspekte der Gebärdensprache präzise umsetzen. Das Ergebnis sind Technologien, die nicht nur funktionieren, sondern tatsächlich zugänglich sind – und damit digitale Teilhabe nachhaltig verbessern.

Praxisbewährt und skalierbar

Die Lösungen von alangu sind bereits bei über 210 Kund:innen im Einsatz – unter anderem in Kommunen, öffentlichen Einrichtungen und digitalen Plattformen. Organisationen profitieren von effizienteren Prozessen, besserer Skalierbarkeit und schnellerer Bereitstellung barrierefreier Inhalte. Die Erfahrung des Unternehmens zeigt: Technologische Qualität und Diversität sind keine Gegensätze, sondern bedingen einander. Gleichzeitig wächst die öffentliche Wahrnehmung für das Thema: Hohe Reichweiten in sozialen Medien tragen dazu bei, Bewusstsein für barrierefreie Kommunikation zu schaffen.

Vision: Barrierefreiheit überall

Langfristig verfolgt alangu das Ziel, Gebärdensprach-Barrierefreiheit überall dort verfügbar zu machen, wo digitale Informationen entstehen. Durch menschenzentrierte KI sollen barrierefreie Inhalte künftig in Echtzeit und nahtlos in digitale Systeme integriert werden.

Mit seinem Ansatz setzt alangu ein klares Zeichen: Inklusion ist kein Hindernis für Effizienz, sie ist ein Wettbewerbsvorteil. Unternehmen, die Vielfalt ernsthaft integrieren, profitieren von besseren Produkten, motivierteren Teams und einer stärkeren gesellschaftlichen Relevanz. Gerade im Bereich Künstliche Intelligenz, wo Entscheidungen zunehmend automatisiert erfolgen, ist es entscheidend, vielfältige Perspektiven in die Entwicklung einzubeziehen. Nur so können Systeme entstehen, die niemanden ausschließen.

Über alangu
Die alangu GmbH, ein Software-Anbieter mit Sitz in Köln, wurde 2013 als Spin-Out des vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt geförderten Projekts AVASAG gegründet. Das Unternehmen hat eine mehrfach preisgekrönte Software entwickelt, mit der sich anhand von KI-basierten 3D-Avataren Text in Echtzeit in die Deutsche Gebärdensprache übersetzen lässt. Mit enger Einbindung der Gehörlosen-Community und „Made in Germany“-Qualität steht alangu für echte digitale Inklusion – und macht digitale Produkte sowie Services für gehörlose Menschen barrierefrei nutzbar. Rund 200 Kunden aus dem kommunalen und Corporate-Bereich setzen bereits auf den KI-gestützten Übersetzungsavatar für Gebärdensprache von alangu. Weitere Informationen unter: www. alangu.de (https://alangu.de)

Firmenkontakt
alangu GmbH
Alexander Stricker
Subbelrather Strasse 13
50672 Köln
+49 (0) 2 21 – 33 66 4-0
https://alangu.de

Pressekontakt
PR von Harsdorf GmbH
Elke von Harsdorf
Rindermarkt 7
80331 München
089189087333
www.pr-vonharsdorf.de

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