Neuigkeiten Timeline

Unternehmen, Wirtschaft, Finanzen
Juli 17, 2026

IRIS begleitet Adaptive ML vom Seed-Investment zum Exit an Datadog

Computer, Information, Telekommunikation
Juli 17, 2026

AOC präsentiert: Gaming-Monitore CU34G4CA und CU34G4ZCA

Unternehmen, Wirtschaft, Finanzen
Juli 17, 2026

Human Quality Capital: Wiesbadener Führungsexpertin erhält höchste Auszeichnung für Zukunftsansatz im KI-Zeitalter

Kunst, Kultur
Juli 17, 2026

Stadt Dachau – vielfältiges Kultur- und Freizeitprogramm lädt zum Entdecken ein

Bildung, Karriere, Schulungen
Juli 17, 2026

Buch Mitarbeiterbindung: Jetzt im Handel!

Unternehmen, Wirtschaft, Finanzen
Juli 17, 2026

Cyberangriff auf Unternehmen und Selbständige: Soforthilfe durch Rechtsanwälte für Cyberkriminalität

Bildung, Karriere, Schulungen
Juli 17, 2026

Young Talents Day: Nachwuchsförderung in der Wiener Top-Hotellerie

Allgemein
Juli 17, 2026

Sieben Fragen vor jedem Online-Marketing-Vertrag

IT, NewMedia, Software
Juli 17, 2026

KI-Richtlinie für Unternehmen: Security Awareness Toolbox zukünftig mit kostenloser Vorlage

IT, NewMedia, Software
Juli 17, 2026

ISO 27001 Audit erneut bestanden: niteflite steht für geprüfte IT-Sicherheit

Immobilien
Juli 17, 2026

Hotel Sansibar: Hotel Green Ocean Zanzibar eröffnet nach umfassendem Design-Upgrade

Medizin, Gesundheit, Wellness
Juli 17, 2026

Ein Jahr nach Gründung: Schweizer Nahrungsergänzungs-Startup Revitera liefert in 13 europäische Länder

Kunst, Kultur
Juli 17, 2026

Spannung, Abgründe und die Suche nach Gerechtigkeit

IT, NewMedia, Software
Juli 17, 2026

Neue Social Media API vereinfacht Multi-Network Publishing über einheitliche Schnittstelle

Lkw-Kartell – Nun auch Schadensersatzklagen gegen Scania möglich

Lkw-Kartell – Nun auch Schadensersatzklagen gegen Scania möglich

Lkw-Kartell - Nun auch Schadensersatzklagen gegen Scania möglich

Im vergangenen Sommer verhängte die EU-Kommission hohe Geldbußen gegen fünf Lkw-Hersteller wegen Verstößen gegen das Kartellrecht. Nun wird auch der schwedische Lkw-Bauer Scania zur Kasse gebeten.

Das sog. Lkw-Kartell sorgte im vergangenen Sommer für Schlagzeilen. Wegen illegaler Absprachen hatte die EU-Kommission gegen die Hersteller MAN, Daimler, DAF, Iveco und Volvo/Renault Geldbußen von insgesamt knapp 2,9 Milliarden Euro verhängt. Scania hatte sich an dem Vergleich nicht beteiligt und die Kartellvorwürfe bestritten. Daher setzte die EU-Kommission ihre Untersuchungen gegen Scania fort. Ergebnis: Der Lkw-Hersteller muss eine Geldbuße von rund 880 Millionen Euro wegen Verstoßes gegen EU-Kartellvorschriften zahlen, teilte die Kommission am 27. September 2017 mit.

Zwischen 1997 und 2011 hatten die Kartellanten illegale Absprachen getroffen. Die Kommission stellte nun fest, dass auch Scania über einen Zeitraum von 14 Jahren an diesen Absprachen beteiligt war. Insbesondere geht es dabei um Absprachen der Bruttolistenpreise für mittelschwere und schwere Lastwagen, Absprache des Zeitplans für die Einführung von Technologien zur Senkung der Emissionen und die Weitergabe dieser Kosten an die Kunden. Das Kartell ersteckte sich über den gesamten Europäischen Wirtschaftsraum (EWR).

Nachdem die Untersuchungen der Kommission nun abgeschlossen sind, können alle Geschädigten des Kartells, Privatpersonen ebenso wie Unternehmen, Schadensersatzansprüche gegen die Kartellanten geltend machen. Es ist davon auszugehen, dass sie zwischen 1997 und 2011 um etwa 10 bis 20 Prozent überhöhte Preise für die Lkw gezahlt haben, unabhängig davon, ob sie gekauft oder geleast wurden, erklärt die Wirtschaftskanzlei GRP Rainer Rechtsanwälte. Der Vorteil ist, dass das rechtswidrige Verhalten der Kartellanten nicht mehr nachgewiesen werden muss. Dadurch ist der Weg für Schadensersatzansprüche frei. Dabei kann die Höhe des Schadens die Geldbußen deutlich übersteigen. Betroffene können sich zur Durchsetzung und Wahrung ihrer Interessen an im Kartellrecht erfahrene Rechtsanwälte wenden.

Durch die illegalen Kartellabsprachen ist vielen Unternehmen ein erheblicher Schaden entstanden. Nun besteht die Möglichkeit, den finanziellen Schaden auszugleichen und damit ggf. auch die Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens zu erhalten.

https://www.grprainer.com/rechtsberatung/kartellrecht.html

GRP Rainer Rechtsanwälte ist eine internationale, wirtschaftsrechtlich ausgerichtete Sozietät. An den Standorten Köln, Berlin, Bonn, Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg, München, Stuttgart und London berät die Kanzlei insbesondere im gesamten Wirtschaftsrecht, Gesellschaftsrecht und Steuerrecht sowie im Kapitalmarktrecht und Bankrecht. Zu den Mandanten gehören nationale und internationale Unternehmen und Gesellschaften, institutionelle Anleger und Privatpersonen.

Kontakt
GRP Rainer Rechtsanwälte
Michael Rainer
Augustinerstraße 10
50667 Köln
02212722750
0221-27 22 75-24
info@grprainer.com
http://www.grprainer.com

(Visited 30 times, 1 visits today)

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert