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Lüftung schützt vor Leistungseinbußen

Material-Ausdünstungen belasten das Arbeitsklima

Lüftung schützt vor Leistungseinbußen

Foto: Fotolia (No. 5100)

sup.- Wodurch ist die Konzentrationsfähigkeit am Arbeitsplatz besonders gefährdet? Sind es dauertelefonierende Kollegen, massenhafte Spam-Mails oder ist es vielleicht der Straßenlärm von draußen? Das alles kann natürlich störend sein – aber noch gravierender ist in vielen Fällen die Arbeits-Sabotage durch völlig lautlose und unsichtbare Quälgeister: die so genannten VOCs. Diese Abkürzung steht für Volatile Organic Compounds (flüchtige organische Verbindungen) und bezeichnet Substanzen, die die Atemluft in Gebäuden massiv belasten können. Sie stammen z. B. aus den Ausdünstungen von Möbeln, Teppichen, Farben, Klebstoffen, Lösungs- oder Reinigungsmitteln und sorgen für Unwohlsein, Kopfschmerzen, manchmal auch für tränende Augen oder Halskratzen. Nach Angaben des Fraunhofer-Instituts für Bauphysik (IBP) sind VOCs praktisch in jedem Bauteil enthalten. Gerade in Verbindung mit trockener Luft wirken sie sich negativ auf Betriebsklima und Produktivität aus – oft genug, ohne dass dieser Zusammenhang überhaupt erkannt wird.

Die VOC-Belastung in Großraumbüros, Tagungsräumen, in Kantinen oder an anderen Arbeitsplätzen mit hohem Atemluftverbrauch lässt sich in der Regel nur durch effektive Lüftungssysteme reduzieren. Denn hier kommt es zusätzlich darauf an, überhöhten CO2-Konzentrationen wegen der verbrauchten Luft vorzubeugen. Großraum-Lüftungsgeräte sorgen für einen kontinuierlichen Luftaustausch und verhindern gleichzeitig durch leistungsstarke Filter, dass die frisch zugeführte Luft ebenfalls belastet ist, beispielsweise mit Pollen, Abgasen oder anderen Schadstoffen. Aber nicht nur wegen dieser Filterfunktion sind Lüftungssysteme einer regelmäßigen Fensterlüftung vorzuziehen: Je besser die Wärmedämmung des Gebäudes, desto gravierender sind in der Heizperiode die Energieverluste über geöffnete Fenster. Außerdem können zeitgemäße Anlagen wie z. B. die Kompakt-Lüftungsgeräte des Systemanbieters Wolf Heiz- und Klimatechnik (Mainburg) (http://www.wolf-heiztechnik.de) der verbrauchten Luft mehr als 90 Prozent der enthaltenen Wärme wieder entziehen und auf diese Weise die Heizkosten reduzieren. Während die Wärme zurückgewonnen wird, sorgt eine intelligente CO2- bzw. VOC-Regulierung für die konstante Entfernung der Schadstoffe. Und weil für das Lüften nicht mehr ständig die Fenster aufgerissen werden müssen, entfällt an vielen Standorten auch der Störfaktor Straßenlärm.

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