Mehr Qualität für das gesprochene Wort

Erstmals einheitliches Qualitäts-Zertifikat für Redenschreiber

Für die Arbeit von Redenschreibern wird es in Zukunft einheitliche Qualitätsstandards geben. Der Verband der Redenschreiber deutscher Sprache (VRdS) und die Prüfungs- und Zertifizierungsorganisation der deutschen Kommunikationswirtschaft (PZOK) entwickeln gemeinsam ein Prüfungsbild, nach dem sich Profis ebenso wie Berufsanfänger zertifizieren lassen können. Auch Pressesprecher und andere Mitarbeiter in Unternehmen, Verbänden, Behörden und der Politik, zu deren Aufgaben das Verfassen von Reden gehört, erhalten damit erstmalig die Möglichkeit, ihre Fähigkeiten unabhängig zertifizieren zu lassen.

„Mit dem Zertifikat für Redenschreiber fördern wir die qualitative Weiterentwicklung unseres Berufsbildes“, erklärt der Präsident des VRdS, Dr. Vazrik Bazil. „Wir wollen dieses Zertifikat zu einer Marke ausbauen und Maßstäbe in der Ausbildung und Qualifizierung von Redenschreibern setzen.“ Bislang ist Redenschreiber/in ebenso wie Journalist oder Autor ein freier Beruf ohne verbindliche Ausbildungs- oder Prüfungskriterien.

Der VRdS setzt sich daher schon seit langem für einheitliche Qualitätsstandards ein. Das Prüfungsprogramm soll diese Qualität sichern und Redenschreibern ebenso wie Auftraggebern und Arbeitgebern eine Orientierungshilfe bieten. Vazrik Bazil: „Ich freue mich, dass wir mit der PZOK einen Partner gefunden haben, der breite Erfahrungen in der Entwicklung von Prüfungsbildern und der Zertifizierung in der Kommunikationsbranche hat.“

Damit wird ein bundesweit einheitliches Qualitätssiegel geschaffen. VRdS und PZOK wollen mit der Standardisierung auch angehende Redenschreiber(innen) bei ihrer weiteren Professionalisierung unterstützen. Die ersten Prüfungen sollen Anfang des Jahres 2014 stattfinden.

Der VRdS wurde 1998 in Bonn gegründet. Er plädiert für lebendige und verständliche Reden, mit denen Informationen und Botschaften glaubwürdig vermittelt werden. Dem Verband gehören rund 450 Redenschreiber und Autoren aus Deutschland, Österreich und der Schweiz an. Sie liefern Redemanuskripte und Formulierungsvorschläge und beraten Redner in Politik und Wirtschaft sowie private Auftraggeber und ehrenamtliche Mandatsträger.

Kontakt:
Verband der Redenschreiber deutscher Sprache (VRdS)
Claudius Kroker
Kapitelshof 26
53229 Bonn
(0228) 4107721
[email protected]
http://www.vrds.de

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