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Patienteninfo aus Mainz zu Schwangerschaft und Osteoporose

Mainzer Endokrinologe erklärt, warum es in der Schwangerschaft zu Osteoporose kommen kann

Patienteninfo aus Mainz zu Schwangerschaft und Osteoporose

Risikopatientinnen sollten im Vorfeld die Wahrscheinlichkeit einer Osteoporose Entwicklung abklären.

MAINZ. Schwangerschaft und Osteoporose, das ist auch für den Endokrinologen Prof. Dr. med. Dr. h.c. Christian Wüster aus Mainz ein wichtiges Thema. Medizinstatistiken in Deutschland gehen davon aus, das durchschnittlich etwa eine von 250.000 Frauen im Rahmen einer Schwangerschaft eine Osteoporose entwickelt. Die Folge können starke Schmerzen sein, die im letzten Schwangerschaftsdrittel, nach der Geburt oder während der Stillzeit auftreten. Es kann zu Wirbeleinbrüchen oder Oberschenkel- bzw. Radiusfrakturen kommen. Tritt die Osteoporose typischerweise in fortgeschrittenem Alter auf, gilt die sogenannte Schwangerschaftsosteoporose als eine seltene frühe Form der Osteoporose. Prof. Dr. med. Dr. h.c. Christian Wüster erklärt die Zusammenhänge.

Wie entsteht Osteoporose in der Schwangerschaft – Informationen vom Facharzt aus Mainz

Während der Schwangerschaft, besonders gegen Ende, werden dem Skelett der Mutter etwa 30 Gramm Kalzium entzogen. Sie dienen der Knochenbildung des Fetus. Ein erhöhtes Risiko haben Frauen Prof. Wüster zufolge zudem in der Stillphase. Dann kann es beim Heben des Kindes oder beim Herausheben aus dem Kinderwagen zu Frakturen kommen. „Zwar übernimmt das in der Schwangerschaft vermehrt ausgeschüttete Östrogen eine Schutzfunktion für das Skelett der Mutter, auch während der Stillphase. Allerdings ist Stillen nur möglich, weil der Östrogenwert wieder sinkt. Die Schutzfunktion des Hormons für die Knochen nimmt folglich ab. Etwa 150 Milligramm Kalzium werden während des Stillens abgebaut. Das Kind nimmt sie über die Muttermilch auf. Die Substitution von Kalzium und Vitamin D ist also im gebärfähigen Alter wichtig“, bewertet der Facharzt.

Prof. Wüster aus Mainz: Welche Risikogruppen für Osteoporose in der Schwangerschaft gibt es?

Zu den Risikopatientinnen für die Entwicklung einer Osteoporose während der Schwangerschaft gehören zum Beispiel:

– Frauen mit Stress und starker körperlicher Belastung,
– Frauen mit Östrogenmangel in Folge einer Anorexie (Magersucht),
– Frauen, die aufgrund einer Lungen- oder Autoimmunerkrankung eine Glukokortikoid-Behandlung erhalten haben,
– Frauen mit Venenentzündungen oder Thrombosen vor oder während der Schwangerschaft,
– Frauen mit bekanntem Vitamin-D- oder Kalziummangel,
– ältere Frauen.

Risikopatientinnen sollten bereits vor der Schwangerschaft eine Knochendichtemessung durchführen lassen und ggf. auf das Stillen verzichten. Zudem stehen verschiedene medikamentöse Therapien zur Verfügung, wenn eine Osteoporose mit Frakturen auftritt.

Ihr Endokrinologe in Mainz. Prof. Dr. med. Christian Wüster beschäftigt sich mit allen Disziplinen der Endokrinologie: Schilddrüse, Hirnanhangsdrüse (Hypophyse), Knochenstoffwechsel und hier besonders mit der Osteoporose. Haben Sie Fragen zur Knochendichte? In der Praxis befindet sich u.a. ein modernstes Gerät zur Messung der Knochendichte. Osteoporose ist heute keine Krankheit, die man hinnehmen sollte, sondern die sehr gut geheilt werden kann. Prof. Dr. med. Christian Wüster ist auch zuständig bei Hashimoto, Schilddrüsenunterfunktion und Schilddrüsenüberfunktion, sowie Hormonen und Stoffwechsel im Allgemeinen.

Kontakt
Prof. Dr. med. Christian Wüster / Endokrinologe
Prof. Dr. med. Christian Wüster
Wallstraße 3-5
55122 Mainz
06131 / 588 48-0
presse@prof-wuester.de
http://www.prof-wuester.de

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