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Prof. Dr. Christian Fink (Österreich) ist GOTS-Sportarzt des Jahres 2025

Prof. Dr. Christian Fink (Österreich) ist GOTS-Sportarzt des Jahres 2025

Die Auszeichnung „Sportarzt des Jahres“ wird jährlich von den Verbandsärzten Deutschland e.V. und der GOTS auf dem Jahreskongress der GOTS verliehen. Das Vorschlagsrecht steht dem Vorsitzenden der Verbandsärzte, dem Präsidenten und den Vizepräsidenten der GOTS zu. Vorschläge können auch Sportärzte aus Deutschland, Österreich und der Schweiz sowie das Präsidium der „Deutschen Gesellschaft für Sportmedizin und Prävention“ einreichen. Über die Auszeichnung als „Sportarzt des Jahres“ entscheidet der Vorstand der GOTS mit einfacher Mehrheit.

Der „Sportarzt des Jahres“ muss einige Voraussetzungen erfüllen: unter anderem die kontinuierliche Betreuung einer Nationalmannschaft einer olympischen Sportart als Verbandsarzt bei Europameisterschaften, Weltmeisterschaften und/oder Olympischen Spielen, absolute Zuverlässigkeit in Sachen Antidoping, aktiver Einsatz im betreuenden Verband zur Vermeidung von Sportverletzungen und Sportschäden, strikte Einhaltung einer ethisch sauberen Medizin sowie überdurchschnittliche Kenntnisse und Fähigkeiten auf dem Gebiet der praktischen Sportmedizin.“

In diesem Jahr erhält Prof. Dr. Christian Fink (Österreich) diese Auszeichnung.

Sein Werdegang führte ihn von Oberösterreich über Innsbruck unter anderem nach Vail, Pittsburgh, Melbourne und Perugia. Früh suchte er die besten Mentoren der Welt – und wurde selbst zu einem. An knapp 200 Originalarbeiten, darunter Schlüsselstudien zur Kreuzbandrekonstruktion, zur Rolle der Quadrizepssehne, zur MPFL- und Meniskuschirurgie, zur Rückkehr in den Leistungssport nach schwerer Verletzung und vielen weiteren Themen hat er maßgeblich mitgewirkt. 30 Buchbeiträge verfasst und über 400 Vorträge gehalten.

Seine größte Leistung liegt darin, dass er es geschafft hat, eine Brücke zu schlagen: zwischen Spitzensport und klinischer Versorgung, Grundlagenforschung und OP-Saal, Reha-Strategie und Return-to-Sport-Diagnostik. Fink versteht Operieren nie als Selbstzweck, sondern als Teil eines Ganzen – mit einem klaren Bekenntnis zur Ethik und interdisziplinären Rehabilitation.

Christian Fink sagt: „Ich sage meinen Patienten: Die Operation macht vierzig Prozent aus, das ´Danach´ sechzig.“

Dieses Zitat zeigt klar seine Haltung: Für ihn beginnt Erfolg nicht im OP und endet dort auch nicht. Erfolgreiche Behandlung, insbesondere im Spitzensport, heißt: verstehen, begleiten, abfangen. Und manchmal auch ehrlich sein. Er ist einer, der sich traut, offen über die Schattenseiten der Sportmedizin zu sprechen. Über den Druck, die Erwartungshaltung und als Arzt selbst im Rampenlicht zu stehen. Und darüber, wie wichtig es ist, nicht nur die Verletzung, sondern den Menschen dahinter zu sehen.

Christian Fink ist ein Arzt, der in der Champions League des internationalen Spitzensports mitarbeitet – und der dabei die Füße am Boden behält. Ein Arzt, der sich nicht nur mit Skalpell, sondern auch mit Sprache einsetzt – als Lehrer an zwei Universitäten, als Betreuer dutzender Dissertationen, als Kongresspräsident und als Präsident bzw. Repräsentant diverser internationaler Gesellschaften.

Mit seiner Innsbrucker Gemeinschaftspraxis „Gelenkpunkt“ gemeinsam mit der Privatklinik Hochrum hat er ein internationales Modell für moderne Sportmedizin geschaffen und mit der Gründung der „OSMI-Stiftung“ Forschung und Prävention neu gedacht.
Seine Arbeit ist geprägt von fachlicher Exzellenz, internationaler Strahlkraft – und einer großen Nähe zum Menschen. Sein Einsatz steht für das, was Sportmedizin bedeutet!

Die trinationale (Deutschland, Österreich, Schweiz) Gesellschaft für Orthopädisch-Traumatologische Sportmedizin (GOTS) ist der größte europäische Zusammenschluss von Sportorthopäden und Sporttraumatologen. Sie ist erster Ansprechpartner in der Versorgung von Sportverletzungen und Garant für Qualität in der sporttraumatologischen Versorgung. Ihr Ziel ist es, das Verständnis von sportlicher Belastung und Verletzungen zu verbessern, um die muskuloskelettale Funktion und Lebensqualität zu erhalten. Dafür fördert die GOTS die Aus-und Weiterbildung, die Forschung sowie den internationalen Austausch unter sportorthopädisch und sporttraumatologisch tätigen Medizinern und Berufsgruppen angrenzender Fachgebiete.

Kontakt
Gesellschaft für Orthopädisch-Traumatologische Sportmedizin
Kathrin Reisinger
Bachstraße 18
07743 Jena
0 36 41 / 63 89 144
www.gots.org

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