Neuigkeiten Timeline

Medizin, Gesundheit, Wellness
Juli 18, 2026

10 Jahre Yasmin Mohr Osteopathie Bensheim

Unternehmen, Wirtschaft, Finanzen
Juli 17, 2026

IRIS begleitet Adaptive ML vom Seed-Investment zum Exit an Datadog

Computer, Information, Telekommunikation
Juli 17, 2026

AOC präsentiert: Gaming-Monitore CU34G4CA und CU34G4ZCA

Unternehmen, Wirtschaft, Finanzen
Juli 17, 2026

Human Quality Capital: Wiesbadener Führungsexpertin erhält höchste Auszeichnung für Zukunftsansatz im KI-Zeitalter

Kunst, Kultur
Juli 17, 2026

Stadt Dachau – vielfältiges Kultur- und Freizeitprogramm lädt zum Entdecken ein

Bildung, Karriere, Schulungen
Juli 17, 2026

Buch Mitarbeiterbindung: Jetzt im Handel!

Unternehmen, Wirtschaft, Finanzen
Juli 17, 2026

Cyberangriff auf Unternehmen und Selbständige: Soforthilfe durch Rechtsanwälte für Cyberkriminalität

Bildung, Karriere, Schulungen
Juli 17, 2026

Young Talents Day: Nachwuchsförderung in der Wiener Top-Hotellerie

Allgemein
Juli 17, 2026

Sieben Fragen vor jedem Online-Marketing-Vertrag

IT, NewMedia, Software
Juli 17, 2026

KI-Richtlinie für Unternehmen: Security Awareness Toolbox zukünftig mit kostenloser Vorlage

IT, NewMedia, Software
Juli 17, 2026

ISO 27001 Audit erneut bestanden: niteflite steht für geprüfte IT-Sicherheit

Immobilien
Juli 17, 2026

Hotel Sansibar: Hotel Green Ocean Zanzibar eröffnet nach umfassendem Design-Upgrade

Medizin, Gesundheit, Wellness
Juli 17, 2026

Ein Jahr nach Gründung: Schweizer Nahrungsergänzungs-Startup Revitera liefert in 13 europäische Länder

Kunst, Kultur
Juli 17, 2026

Spannung, Abgründe und die Suche nach Gerechtigkeit

Rente rauf, Steuern auch?

Die ARAG Experten über die Folgen der aktuellen Rentenanpassung

Rente rauf, Steuern auch?

Die ARAG Experten über die Folgen der aktuellen Rentenanpassung

Deutschlandweit wurden im letzten Jahr rund 340 Milliarden Euro (https://de.statista.com/statistik/daten/studie/39057/umfrage/rentenauszahlungen-der-gesetzlichen-rentenversicherung-seit-1990/) an Renten ausgezahlt. Ein neuer Höchststand. Klingt gut, aber ist es das auch? In diesen Wochen verschickt die Deutsche Rentenversicherung Millionen von Rentenanpassungsbescheiden. Denn seit 1. Juli erhalten rund 21 Millionen Rentner (https://www.bundesregierung.de/breg-de/aktuelles/rentenanpassung-2025-2337000) in Deutschland mehr Rente. Seither gilt ein einheitlicher Rentenwert von 40,79 Euro. Vorher waren es 39,92. Durchschnittlich bedeutet die Rentenanpassung einen Anstieg um etwas mehr als 66 Euro im Monat. Doch wie viel bleibt tatsächlich am Monatsende als Plus im Geldbeutel? Und müssen Rentner durch das Mehr an Rente nun womöglich Steuern zahlen? Die ARAG Experten haben einmal nachgerechnet.

Wer rutscht nun in die Steuerpflicht?
So schön das Mehr im Portemonnaie auch klingt – für einige Rentner bedeutet die Rentenanpassung, dass sie damit steuerpflichtig werden, weil ihre Rente den Grundfreibetrag überschreitet. Betroffen davon sind in diesem Jahr schätzungsweise rund 73.000 Ruheständler, die nun erstmals eine Steuererklärung abgeben müssen.

Wie hoch sind die Hinzuverdienstgrenzen für Rentner?
Hinzuverdienstgrenzen bei vorgezogener Altersrente gibt es seit 2023 nicht mehr. Genau wie bei der Regelaltersrente können Rentner ihre vorgezogene Altersrente daher unabhängig von der Höhe eines Hinzuverdienstes komplett beziehen. Das bedeutet, dass sie so viel zu ihrer Rente hinzuverdienen können, wie sie möchten oder schaffen – ohne dass Rentenleistungen gekürzt werden. Den Nebenjob und den Verdienst müssen Rentner ihrem Rentenversicherungsträger daher auch nicht melden. Anders sieht es nach Auskunft der ARAG Experten bei Erwerbsminderungsrenten aus. Für diese gilt eine dynamische Hinzuverdienstgrenze, die seit 2025 bei teilweiser Erwerbsminderung 39.322,50 Euro und bei voller Erwerbsminderung 19.661,25 Euro beträgt. Die Höhe des Hinzuverdienstes muss hier der Rentenversicherung mitgeteilt werden.

Was zählt zum Hinzuverdienst?
„Als Hinzuverdienst sind Arbeitsentgelt, Arbeitseinkommen und vergleichbares Einkommen zu berücksichtigen.“, heißt es im Sozialgesetzbuch 6 (Paragraf 96a Absatz 2). Nicht als Hinzuverdienst gelten laut ARAG Experten derweil Entgelte, die „eine Pflegeperson von der pflegebedürftigen Person erhält“. Laut ARAG Experten fallen zudem auch Entgelte, die behinderte Menschen für eine Tätigkeit von einer anerkannten Werkstatt erhalten, nicht unter den Hinzuverdienst.

Wie viel dürfen Rentner steuerfrei dazuverdienen?
Die ARAG Experten weisen darauf hin, dass Rentner ihre Einkommen genauso versteuern müssen wie Angestellte, Freiberufler oder Selbstständige. Die Einkommenshöhe, die auf der Steuererklärung angegeben werden muss, errechnet sich dabei aus der jeweiligen Rente und dem Hinzuverdienst. Keine – beziehungsweise sehr geringe – Steuern für die zusätzlichen Einnahmen fallen nur dann an, wenn es sich um einen monatlichen Hinzuverdienst von bis zu 556 Euro handelt. Einnahmen bis zu dieser Höhe zählen nämlich als Mini-Job und werden pauschal mit nur zwei Prozent besteuert. Eine sozialversicherungs- und weitergehende Steuerpflicht entfällt.

Reicht die Rente?
Rund 27 Millionen Menschen (https://de.statista.com/statistik/daten/studie/170959/umfrage/ausreichende-altersvorsorge-einschaetzung/) in der deutschsprachigen Bevölkerung halten ihre bisherigen Anstrengungen zur Altersvorsorge für ausreichend. Doch genauso viele befürchten, dass es im Alter nicht reicht. Tipp der ARAG Experten: Ob die Rente später zusammen mit dem, was man noch für die Altersversorgung zurückgelegt hat, reichen wird, kann man mit dem Online-Portal der Deutschen Rentenversicherung (https://www.rentenuebersicht.de/DE/01_startseite/home_node.html?mtm_campaign=DRV&mtm_kwd=Verbrauchermeldung_Podcast_01.07.2025), der Digitalen Rentenübersicht, herausfinden.

Aktuelles Urteil: Freiwillige Beiträge zählen nicht für die Grundrente
Die Grundrente ist ein Zuschlag zur normalen Rente. Sie soll Menschen unterstützen, die lange gearbeitet, aber wenig verdient haben. Zurzeit beträgt sie durchschnittlich 86 Euro (https://www.deutsche-rentenversicherung.de/DRV/DE/Rente/Grundrente/grundrente.html) pro Monat und wird derzeit an etwa 1,1 Millionen Berechtigte gezahlt. Den Zuschlag erhalten laut ARAG Experten aber nur Rentner, die pflichtversichert waren. Wer freiwillig Beiträge in die Rentenkasse eingezahlt hat, um seine Rente aufzubessern, erhält keinen Zuschlag. Die Richter begründeten ihr Urteil damit, dass sich Pflichtversicherte im Gegensatz zu freiwillig Versicherten ihrer Beitragspflicht nicht entziehen können. Dadurch sind ihre Beitragszeiten meist länger und die Beiträge höher, womit sie in wesentlich stärkerem Maße zur Finanzierung der gesetzlichen Rentenversicherung beitragen (Bundessozialgericht, Az.: B 5 R 3/24 R).

Sie wollen mehr von den ARAG Experten lesen oder hören?
Dann schauen Sie im ARAG newsroom (https://www.arag.com/de/newsroom/) vorbei.

Die ARAG ist das größte Familienunternehmen in der deutschen Assekuranz und versteht sich als vielseitiger Qualitätsversicherer. Sie ist der weltweit größte Rechtsschutzversicherer. Aktiv in insgesamt 19 Ländern – inklusive den USA, Kanada und Australien – nimmt die ARAG über ihre internationalen Niederlassungen, Gesellschaften und Beteiligungen in vielen internationalen Märkten mit ihren Rechtsschutzversicherungen und Rechtsdienstleistungen eine führende Position ein. Ihren Kunden in Deutschland bietet die ARAG neben ihrem Schwerpunkt im Rechtsschutzgeschäft auch eigene einzigartige, bedarfsorientierte Produkte und Services in den Bereichen Komposit und Gesundheit. Mit mehr als 6.100 Mitarbeitenden erwirtschaftet der Konzern ein Umsatz- und Beitragsvolumen von über 2,8 Milliarden Euro.

ARAG SE ARAG Platz 1 40472 Düsseldorf
Aufsichtsratsvorsitzender Dr. Dr. h. c. Paul-Otto Faßbender
Vorstand Dr. Renko Dirksen (Vorsitzender)
Dr. Matthias Maslaton
Wolfgang Mathmann
Dr. Shiva Meyer
Hanno Petersen
Dr. Joerg Schwarze

Sitz und Registergericht Düsseldorf HRB 66846 USt-ID-Nr.: DE 119 355 995

Firmenkontakt
ARAG SE
Jennifer Kallweit
ARAG Platz 1
40472 Düsseldorf
+49 211 963-3115
www.ARAG.de

Pressekontakt
Klaarkiming Kommunikation
Claudia Wenski
Steinberg 4
24229 Dänischenhagen
+49 4349 – 22 80 26
www.ARAG.de

(Visited 22 times, 1 visits today)

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert