Neuigkeiten Timeline

Immobilien
Oktober 16, 2026

Drei Viertel der Dächer im Kreis Paderborn noch ohne Solaranlage

Handel, Dienstleistungen
Oktober 16, 2026

vesecon als Top Company 2026 mehrfach prämiert

Tourismus, Reisen
Oktober 16, 2026

Freizeitangebote sollen ein Schutzraum für alle sein

Garten, Bauen, Wohnen
Oktober 16, 2026

Weihnachtliche Tischdekoration leicht gemacht: KEVKUS präsentiert Wachstuch-Tischdecken für die Festtage

Umwelt, Energie
Oktober 16, 2026

GASAG Solution Plus bringt die Wärmewende aufs Dach

Freizeit, Buntes, Vermischtes
Oktober 16, 2026

25 Jahre Spandau Arcaden

Auto, Verkehr
Oktober 16, 2026

Punktehandel: Neue Regeln gegen falsche Fahrer

Unternehmen, Wirtschaft, Finanzen
Oktober 16, 2026

Kyocera präsentiert den leistungsstarken Tintenstrahldruckkopf KJ4A-EX600RC-HX für Innovationen im Etiketten-, Folien und Verpackungsbereich

Computer, Information, Telekommunikation
Oktober 16, 2026

Rückblick auf den Controlware Security Day 2026: Digitale Souveränität und KI stellen Security-Strategien auf den Prüfstand

Medizin, Gesundheit, Wellness
Oktober 16, 2026

newgen medicals Smartes Oberarm-Blutdruckmessgerät OB-330

Bildung, Karriere, Schulungen
Oktober 16, 2026

Hör endlich auf zu zweifeln, leg los

IT, NewMedia, Software
Oktober 15, 2026

Tenable nutzt OpenAI GPT Cyber-Modelle zur Erweiterung der automatisierten Sicherheitsprüfung in der CyberAgents Exchange

Tourismus, Reisen
Oktober 15, 2026

Fünf besondere Adressen für ungewöhnliche Nächte in Virginia

Immobilien
Oktober 15, 2026

Ronny Kazyska mit Gastbeitrag bei Finanzen100 über VW-Krise und Immobilienwerte

Safer Internet Day

Deutsches Kinderhilfswerk fordert stärkere Berücksichtigung des Kindeswohls für Kinder-Influencer in sozialen Medien

Safer Internet Day

Logo Deutsches Kinderhilfswerk e.V.

Das Deutsche Kinderhilfswerk fordert anlässlich des heutigen Safer Internet Day die stärkere Berücksichtigung des Kindeswohls für Kinder-Influencer in sozialen Medien. Aus Sicht der Kinderrechtsorganisation sollten Anbieter von Social-Media-Plattformen wie Instagram oder Videoportalen wie YouTube ebenso wie Agenturen und Werbetreibende hier ihrer Verantwortung für den Kinderschutz nachkommen. Aber auch Gewerbeaufsichtsämter und Jugendämter sind aufgefordert, die Regelungen des Jugendarbeitsschutzgesetzes in diesem Bereich besser als bisher durchzusetzen.

„Bei Kinder-Influencern bewegen wir uns im Spannungsfeld zwischen digitaler Teilhabe und kreativer Freizeitbeschäftigung einerseits und Arbeit von Minderjährigen und Persönlichkeitsrechten von Kindern andererseits. Zum Schutz dieser Kinder ist eine konsequentere Anwendung bestehender Rechtsrahmen auf diese Medien- und Werbeformate notwendig. Kinder und Eltern brauchen Informationen und Aufklärung über die kinderrechtlichen Implikationen, wenn sie auf Social-Media-Plattformen agieren. Kinder dürfen nicht gedrängt, gelockt oder gar gezwungen werden, vor der Kamera zu agieren“, betont Thomas Krüger, Präsident des Deutschen Kinderhilfswerkes. „Wenn arrangierte Szenen gezeigt werden, in denen zugleich, und egal wie subtil für Produkte geworben wird, ist das ganz klar Kinderarbeit. Die ist in Deutschland grundsätzlich verboten. Und wenn durch Klicks Einnahmen erzielt werden, sind diese Grenzen oft fließend. Natürlich können und sollten die Gewerbeaufsichtsämter Möglichkeiten des Agierens vor der Kamera zulassen, wie sie das beispielsweise auch für Werbe-, Theater- oder Filmproduktionen machen. Bisher haben die Gewerbeaufsichtsämter aber Kinder-Influencer noch nicht auf dem Schirm und liegen diesbezüglich im digitalen Tiefschlaf“, so Krüger weiter.

„Wir beobachten aber auch, dass immer wieder Kinder-Influencer rechtswidrigen Eingriffen auf ihre Integrität ausgesetzt sind. Filmen beim Aufwecken, der Besuch beim Kinderarzt oder im Krankenhaus, im Badezimmer, im Planschbecken – das geht gar nicht“, so Krüger. Das Deutsche Kinderhilfswerk sieht zudem mit Sorge, dass in zunehmendem Maße Interessenkonflikte zwischen dem Schutz des Kindeswohls und den finanziellen Interessen der Eltern bestehen. Kinder-Influencer tragen in vielen Fällen erheblich zum Familieneinkommen bei oder bestreiten es teilweise komplett. Wenn es hier dadurch zu erheblichen Interessenkonflikten kommt, kommt ein Eingreifen der Familiengerichte in Betracht. „Das darf aber nur das letzte Mittel sein. Es braucht an erster Stelle viel Aufklärung und Sensibilisierung der Eltern, damit sie selbst ihre Kinder schützen“, so Krüger abschließend.

Das Deutsche Kinderhilfswerk e.V. setzt sich seit mehr als 45 Jahren für die Rechte von Kindern in Deutschland ein. Die Überwindung von Kinderarmut und die Beteiligung von Kindern und Jugendlichen an allen sie betreffenden Angelegenheiten stehen im Mittelpunkt der Arbeit als Kinderrechtsorganisation. Der gemeinnützige Verein finanziert sich überwiegend aus privaten Spenden, dafür stehen seine Spendendosen an ca. 40.000 Standorten in Deutschland. Das Deutsche Kinderhilfswerk initiiert und unterstützt Maßnahmen und Projekte, die die Teilhabe von Kindern und Jugendlichen, unabhängig von deren Herkunft oder Aufenthaltsstatus, fördern. Die politische Lobbyarbeit wirkt auf die vollständige Umsetzung der UN-Kinderrechtskonvention in Deutschland hin, insbesondere im Bereich der Mitbestimmung von Kindern, ihren Interessen bei Gesetzgebungs- und Verwaltungsmaßnahmen sowie der Überwindung von Kinderarmut und gleichberechtigten gesellschaftlichen Teilhabe aller Kinder in Deutschland.

Kontakt
Deutsches Kinderhilfswerk e.V.
Uwe Kamp
Leipziger Straße 116-118
10117 Berlin
030-308693-11
presse@dkhw.de
http://www.dkhw.de

(Visited 29 times, 1 visits today)

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert