Neuigkeiten Timeline

Tourismus, Reisen
Juni 19, 2026

8,8-Millionen-Euro-Projekt: Richtfest für zwei neue Parkhäuser am Weissenhäuser Strand

Computer, Information, Telekommunikation
Juni 19, 2026

IKARUS TOURS stärkt Reisebürovertrieb durch Anbindung an Paxlounge

Tourismus, Reisen
Juni 19, 2026

Ein Sommer voller Überraschungen in Hongkong

Immobilien
Juni 19, 2026

Hotelmakler Holger Ballwanz Immobilien

Immobilien
Juni 19, 2026

Holger Ballwanz Immobilien verkauft Handelsimmobilie in Sachsen zwischen Dresden und Chemnitz im Off-Market-Verfahren an Investor

Handel, Dienstleistungen
Juni 19, 2026

Die SeniorenLebenshilfe eröffnet einen neuen Standort im Vogelsbergkreis – mit Sabine Jöckel-Schwing als Lebenshelferin in Lauterbach

Tourismus, Reisen
Juni 19, 2026

Semptec Klappbarer Doppel-Campingstuhl für 2 Personen

Computer, Information, Telekommunikation
Juni 19, 2026

Die Zukunft der Kinotechnologie gestalten: Sharp auf der CineEurope 2026

IT, NewMedia, Software
Juni 19, 2026

isits AG und C-Risk bündeln ihre Kräfte

Unternehmen, Wirtschaft, Finanzen
Juni 19, 2026

Beschlüsse der FREQUENTIS Hauptversammlung 2026

Computer, Information, Telekommunikation
Juni 19, 2026

Hauptstadtforum Digitalwirtschaft des BITMi

Umwelt, Energie
Juni 19, 2026

Rohstoffmarkt 2.0

Immobilien
Juni 19, 2026

Holger Ballwanz Immobilien verkauft Supermarkt in Bayern im Off-Market-Verfahren an Investor Supermarkt

Unternehmen, Wirtschaft, Finanzen
Juni 19, 2026

Nextpower kündigt Erweiterung seines Solarproduktportfolios für internationale Märkte an

Sambia verbietet Jagd auf Großkatzen

Große Chance für das Überleben von Löwe, Leopard & Co

Sambia verbietet Jagd auf Großkatzen

Auch die Bestände der Leoparden werden vom Jagdverbot profitieren

Nachdem Botswana vor wenigen Wochen bekannt gegeben hat, keine neuen Jagdlizenzen mehr an Trophäenjäger zu erteilen, folgt nun auch Sambia diesem Beispiel. Das Nachbarland beschränkt das Jagdverbot allerdings nur auf Großkatzen.

Anlass in beiden Fällen war der dramatische Rückgang der Wildtierbestände. Sambia schätzt die verbleibende Löwenpopulation im Land auf nicht mehr als 4.500 Tiere. Im gesamten südlichen und östlichen Afrika ist die Löwenpopulation in wenigen Jahrzehnten um 90% eingebrochen. Von einst 250.000 Tieren sind gerade mal gut 20.000 übrig geblieben. Verantwortlich dafür sind hauptsächlich der Verlust von Lebensraum, der Farmer-Raubtier-Konflikt und die Trophäenjagd.

„Sowohl für den Artenschutz, als auch für die Menschen dieser Länder ist das ein großer Gewinn“, begrüßt Dr. Maike Förster, wissenschaftliche Beraterin des SAVE Wildlife Conservation Fund die Entscheidung. „Wir wissen mittlerweile sowohl durch unsere Forschungsarbeiten als auch aus unseren Kinderhilfsprojekten, wie wichtig die charismatischen Raubkatzen für die Zukunft der klassischen Safariländer wie Botswana und auch Sambia sind. Sie sind Zugpferd für Touristen, Jobmotor und damit Hoffnung auf eine bessere Zukunft. All das aber erfordert, dass die Menschen sie lebend in ihrem natürlichen Lebensraum erleben und bewundern dürfen.“
Auch Sambias Tourismusministerin Sylvia Masebo betonte, dass die Wildbeobachtung lebender Tiere wertvoller und nachhaltiger sei der blutige Sport.
Gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters sagte sie: „Touristen kommen nach Sambia, um den Löwen zu sehen, und wenn wir den Löwen töten, töten wir unsere gesamte Tourismusindustrie.“

Nach Kenia und Botswana ist Sambia nun bereits das dritte afrikanische Land, das die Trophäenjagd verbietet beziehungsweise stark einschränkt. Artenschützer wie der SAVE Wildlife Conservation Fund sehen dies als einen entscheidenden Weg zu einem effektiven Artenschutz. „Wir hoffen, dass weltweit alle Staaten mit bedeutenden Wildtierbeständen dieser Entscheidung folgen werden“, meint SAVE-Vorstand Lars Gorschlüter.

Das Verbot der Hobbyjagd wird nachhaltige Konsequenzen auf das gesamte südliche Afrika haben. Sambia ist, genau wie Botswana, ein Teil von KaZa, der „Kavango-Zambezi Transfrontier Conservation Area“. Das zweitgrößte Schutzgebiet der Erde umfasst insgesamt fünf Länder und verfolgt im Kern zwei Ziele: Wildtiere sollen wieder auf ihren alten Wanderrouten ohne Zäune grenzübergreifend migrieren, und die einheimische Bevölkerung soll von durch nachhaltigen Safaritourismus von wachsendem Wohlstand profitieren. Das aber setzt gesunde Wildtierpopulationen voraus.

In den übrigen KaZa-Staaten Simbabwe, Namibia und Mosambique ist die Trophäenjagd weiterhin erlaubt. Doch die Hoffnung des SAVE Wildlife Conservation Fund ist, dass auch sie bald der Entscheidung Botswanas und Sambias folgen werden. Sollten sich das nicht tun, so SAVE, wird sich die Trophäenjagd in diesen Ländern verstärken, was dramatische Folgen für die dortigen Raubtierbestände haben wird.

SAVE ist eine gemeinnützige Stiftung, die sich gezielt für die globale und nachhaltige Förderung des Artenschutzes einsetzt

Kontakt:
SAVE Wildlife Conservation Fund
Lars Gorschlüter
Dieselstr. 70
42489 Wülfrath
02058 -78 82-20
l.gorschlueter@save-wildlife.com
http://www.save-wildlife.com

(Visited 7 times, 1 visits today)

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert