Warum unser Gehirn mit zweierlei Maß misst
Die Schlagzeilen der vergangenen Tage drehen sich um Jens Spahn und seinen Mann, deren private Lebensentscheidung im Widerspruch zu Positionen steht, (https://www.focus.de/gesundheit/news/spahn-bekommt-kind-von-leihmutter-in-deutschland-verboten_52d510d4-b6f4-4957-8f63-873760ee07e4.html) die er öffentlich vertreten hat. Sofort entbrennt die Diskussion über Doppelmoral. Die einen empören sich, die anderen verteidigen ihn. Fast jeder ist überzeugt, selbst auf der richtigen Seite zu stehen.
Dabei lohnt sich eine ganz andere Frage: Warum fällt es uns so leicht, Widersprüche bei anderen zu erkennen, während wir unsere eigenen deutlich großzügiger bewerten?
Genau hier setzt die Arbeit von Keynote Speakerin Ute Herzog an. In ihrem Vortrag „Schwierig sind immer die anderen“ zeigt die Expertin für Menschenkenntnis und Empathie (https://redner-menschenkenntnis-empathie-kommunikation.de/vortrag-dialog-koerpersprache-konflikt-loesung-finden/), warum unser Gehirn häufig nicht objektiv urteilt, sondern unser eigenes Selbstbild schützt. Was wir bei anderen als Doppelmoral bezeichnen, erleben wir bei uns selbst oft als nachvollziehbare Ausnahme.
Das ist kein Zeichen von Boshaftigkeit, sondern ein menschlicher Mechanismus. Wir erklären unser eigenes Verhalten mit den Umständen, das Verhalten anderer dagegen schnell mit deren Persönlichkeit. So entstehen Missverständnisse, vorschnelle Urteile und Konflikte – im privaten Umfeld ebenso wie im Berufsleben.
Die Folgen begegnen uns täglich:
Im Unternehmen gelten für Führungskräfte und Mitarbeitende oft unterschiedliche Maßstäbe. In Familien werden Fehler des Partners strenger bewertet als die eigenen. Im öffentlichen Diskurs schwindet immer häufiger die Bereitschaft, die Beweggründe anderer überhaupt verstehen zu wollen.
Als Menschenleserin beobachtet Ute Herzog dabei immer wieder, dass nicht die Worte den entscheidenden Unterschied machen. Unsere Körpersprache, unsere Mimik und unsere Stimme verraten häufig, ob wir uns angegriffen fühlen, ob wir uns rechtfertigen oder ob wir bereit sind, unserem Gegenüber wirklich zuzuhören.
Wer diese Signale erkennt, gewinnt nicht nur mehr Menschenkenntnis, sondern entwickelt auch mehr Empathie. Und genau dort beginnt echter Dialog. Denn wer bereit ist, die eigenen blinden Flecken ebenso kritisch zu betrachten wie die der anderen, schafft die Grundlage für Vertrauen, bessere Zusammenarbeit und tragfähige Beziehungen.
In ihren Vorträgen über Menschenkenntnis und Empathie erlebt Ute Herzog (https://www.redner-speaker-experten.de/?s=ute+herzog) immer wieder denselben Aha-Moment: Sobald Menschen erkennen, dass auch sie selbst nicht frei von Doppelmoral sind, verändert sich ihre Sicht auf Konflikte. Aus schnellen Urteilen werden neugierige Fragen. Aus Konfrontation entsteht Gespräch.
Woran wir merken, dass wir mit zweierlei Maß messen. Wir erklären unser eigenes Verhalten mit den Umständen – das der anderen mit ihrem Charakter. Wir wünschen uns Verständnis – schenken es anderen aber nicht immer. Dieselbe Handlung bewerten wir unterschiedlich, je nachdem, wer sie zeigt. Wir urteilen oft schneller, als wir nach den Beweggründen fragen.
Fazit:
Doppelmoral beginnt selten bei den anderen. Sie beginnt dort, wo unser Gehirn versucht, das eigene Selbstbild zu schützen. Wer diesen Mechanismus erkennt, betrachtet Konflikte mit anderen Augen. Genau das vermittelt Ute Herzog in ihren Vorträgen. Mehr Menschenkenntnis entsteht nicht dadurch, dass wir andere besser durchschauen – sondern indem wir auch unsere eigene Wahrnehmung kritisch hinterfragen.
Aus dieser Erkenntnis wachsen Empathie, Dialog und eine Kommunikation, die Menschen wieder miteinander verbindet.
Nur wer Menschen versteht, kann sie begeistern.
Als erfahrene Keynote-Speakerin und Expertin für Menschenkennntis und Empathie bringt Ute Herzog ihre einzigartigen Einsichten und Strategien in Ihre Organisation.
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