Neuigkeiten Timeline

IT, NewMedia, Software
Oktober 21, 2026

Cristie Data auf der it-sa 2026: Cyber-Resilienz von der Angriffserkennung bis zur Wiederherstellung

IT, NewMedia, Software
Oktober 21, 2026

niteflite gewinnt Pax8 Beyond Award für Infrastruktur

Elektro, Elektronik
Oktober 21, 2026

Gleiches Gerät, anderer Shop, anderer Preis: Refurbles.de vergleicht Refurbished-Technik auf einen Blick

Unternehmen, Wirtschaft, Finanzen
Oktober 21, 2026

Aus für die 150-Euro-Freigrenze macht Online-Käufe aus Drittstaaten teurer

Unternehmen, Wirtschaft, Finanzen
Oktober 21, 2026

Festsetzung des Bezugspreises des laufenden öffentlichen Bezugsangebots am 22. Oktober 2026

Familie, Kinder, Zuhause
Oktober 21, 2026

Haustiere reagieren gelassen auf die Zeitumstellung am kommenden Sonntag

Garten, Bauen, Wohnen
Oktober 21, 2026

7links 2K-Pan-Tilt-Überwachungskamera IPC-945, Akku, Solar

Bildung, Karriere, Schulungen
Oktober 21, 2026

Dein Business darf zu deinem Leben passen

Essen, Trinken
Oktober 20, 2026

Zwei Abende, die in Erinnerung bleiben – Schleswig-Holstein Gourmet Festival zu Gast in der Namine Witt

Elektro, Elektronik
Oktober 20, 2026

Schukat auf der electronica: Halle C6, Stand 550

Elektro, Elektronik
Oktober 20, 2026

Pelnox erweitert das Angebot an Ag/AgCl-Leitpasten und Elektrodenfolien für medizinische Elektroden und Biosen

Allgemein
Oktober 20, 2026

Erste Messe mit kleinem Budget: RETIO veröffentlicht Checkliste für mobile Messestände

Bildung, Karriere, Schulungen
Oktober 20, 2026

Hör auf zu jammern und geh all in

Bildung, Karriere, Schulungen
Oktober 20, 2026

Lass dich niemals von deinem Plan abbringen

Stammzelltherapie bei Multiple Sklerose

Radikale Behandlung kann erfolgreich sein

Stammzelltherapie bei Multiple Sklerose

Foto: Fotolia / DDRockstar (No. 5690)

sup.- Mit einer neuartigen Form der Behandlung ist es kanadischen Forschern gelungen, den Krankheitsverlauf bei Multiple Sklerose (MS) zu stoppen. Das berichtet die Fachzeitschrift Lancet unter Berufung auf eine Studie unter Leitung von Prof. Harold L. Atkins vom Forschungsinstitut für Regenerative Medizin am Krankenhaus Ottawa. Die Wissenschaftler haben bei MS-Patienten mit einem stagnierenden Krankheitsverlauf einen Therapieansatz genutzt, der bereits seit Jahren erfolgreich zur Behandlung von Leukämien angewandt wird: Sie inaktivierten die körpereigene Blutbildung und das Immunsystem der Patienten durch eine Hochdosis-Chemotherapie vollständig und transplantierten ihnen dann eigene blutbildende Stammzellen, die sie zuvor aus dem Knochenmark entnommen und im Labor künstlich vermehrt hatten. Bei einem großen Teil der Versuchsteilnehmer verlief diese radikale Therapie erfolgreich. Bei 16 von ihnen konnte die MS zum Stillstand gebracht werden. Innerhalb der Nachbeobachtungszeit von durchschnittlich sechseinhalb Jahren konnten bei den meisten Patienten keine klinischen Rückfälle und keine neuen Entzündungsherde im Gehirn nachgewiesen werden. Bei einigen bildeten sich die durch MS entstandenen Beeinträchtigungen sogar partiell zurück. Bei sieben anderen Studienteilnehmern schritt die Erkrankung trotz der Behandlung jedoch fort, ein weiterer Patient überlebte die Chemotherapie nicht.

Die genauen Ursachen für MS sind noch nicht vollständig aufgeklärt. Bei der Entstehung und Ausprägung der MS wird aber dem Immunsystem eine wesentliche Rolle zugeschrieben. Deshalb wird im Zusammenhang mit der MS laut Aussagen des Bundesverbandes der Deutschen Multiple Sklerose Gesellschaft (dmsg) häufig auch von einer Autoimmunerkrankung gesprochen. Die Forschungen mit blutbildenden Stammzellen geben aber Anlass zur Hoffnung, dass künftig bessere Behandlungsoptionen zur Verfügung stehen werden. Die Kapazität zur Selbst-Erneuerung verleiht den hämatopoetischen (blutbildenden) Stammzellen eine große therapeutische Bedeutung. Diese Stammzellen aus dem Knochenmark altern mit uns und können im Laufe des Lebens durch Krankheiten geschädigt werden. Eine optimale Stammzellquelle ist daher die Nabelschnur von Neugeborenen. Das Nabelschnurblut enthält Millionen von blutbildenden Stammzellen, die die therapeutische Basis bilden können, um ein neues Blut- und Immunsystem aufzubauen. Nach wie vor landet dieses enorme Potenzial für medizinische Anwendungen jedoch oftmals im Klinikmüll. Damit wird eine unwiederbringliche Chance sowohl für die individuelle Gesundheitsvorsorge des Babys als auch für die Allgemeinheit vergeben. Informationen zur dauerhaften Sicherung der Stammzellen aus dem Nabelschnurblut wie auch -gewebe durch ein persönliches kombiniert mit einem öffentlichen Stammzelldepot gibt es unter www.vita34.de, bei der größten und erfahrensten Stammzellbank im deutschsprachigem Raum.

Supress
Redaktion Ilona Kruchen

Kontakt
Supress
Ilona Kruchen
Alt-Heerdt 22
40549 Düsseldorf
0211/555548
redaktion@supress-redaktion.de
http://www.supress-redaktion.de

(Visited 30 times, 1 visits today)

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert