Trauma und Homöopathie

Internationales Symposium „Homöopathie 2013: Von der Erfahrung zum Wissen?“ von 7. bis 9. Juni in Berlin

15 Jahre Homöopathen ohne Grenzen e.V. (HOG): Das hochkarätig besetzte Symposium „Homöopathie 2013: Von der Erfahrung zum Wissen?“ bringt in Berlin Experten aus aller Welt zusammen und bietet einen umfassenden Einblick in die aktuelle Forschung zur Homöopathie. Ein Themenschwerpunkt ist die Arbeit mit traumatisierten Menschen in Krisengebieten. Referentin Dr. Ingrid Pfanzelt, Fachärztin für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie und -analyse, kennt die Möglichkeiten und Grenzen der homöopathischen Behandlung von Traumafolgestörungen im In- und Ausland: „Trauma ist nicht gleich Trauma. Nach offensichtlich traumatischen Ereignissen wie Unfällen, Naturkatastrophen oder Kriegen entwickeln viele Menschen die typische Posttraumatische Belastungsstörung. Häufiger begegnen uns in der alltäglichen Praxis subtile Traumata, die Traumafolgestörungen verursachen. Sie sind nicht so deutlich in ihrer Symptomatik. Oft muss für eine nachhaltige Heilung eine parallele Psychotherapie stattfinden.“ Dr. Seila Kulenovic-Latal, Ärztin und klassische Homöopathin, arbeitet in Bosnien-Herzegowina: „Die Homöopathen leisten einen wichtigen Beitrag, die verletzliche und zerrissene Struktur unserer Gesellschaft wieder herzustellen. Unsere Patienten suchen ihren Homöopathen nicht nach Nationalität oder politischer Richtung aus.“ Elisabeth von Wedel, 1. Vorsitzende der HOG, erklärt das Konzept der Homöopathen ohne Grenzen: „Wir arbeiten auf Augenhöhe und bilden im Ausland vor allen Dingen aus. Das Symposium bringt beide Sichtweisen und Erfahrungen zusammen – die der Ausbilder und der Ausgebildeten vor Ort.“

Homöopathie im Spannungsfeld: Sinn und Grenzen von Forschung
Die Teilnehmer erwarten spannende Tage in der Werkstatt der Kulturen in Berlin-Neukölln. Elisabeth von Wedel: „Wir werden die Arbeit der Homöopathie reflektieren und stellen uns der aktuellen Diskussion, auch in den Medien. Denn nie fand sich die Homöopathie weiter verbreitet als heute – und gleichzeitig war sie nie umstrittener. Die Kluft zwischen der erfolgreichen Praxis und den ungeklärten Fragen der Forschung könnte einfach nicht größer sein.“ Die Teilnehmer des Symposiums beschäftigen sich mit der immer wieder gestellten Forderung nach einem wissenschaftlichen Beweis der Wirksamkeit von homöopathischen Arzneimitteln. Über den Sinn und Unsinn und nicht zuletzt die Grenzen dieser Forschung werden die Referenten in Berlin Stellung beziehen, zum Beispiel Dr. Klaus von Ammon und Dr. Stephan Baumgartner von der KIKOM (Kollegiale Instanz für Komplementärmedizin) der Universität Bern. Ein Höhepunkt des Symposiums wird die Debatte zum Thema “ Homöopathie kontrovers: Keine homöopathisch humanitäre Hilfe ohne wissenschaftlichen Stempel?“, die ganz bewusst auch Homöopathie-Gegner zu Wort kommen lässt. Ein weiterer Themenschwerpunkt des Symposiums ist die Frage: Ist das, was die HOG im Ausland tun, sinnvoll? Medizinethnologische und interkulturelle Perspektiven werden kritisch hinterfragt.

Homöopathen ohne Grenzen e.V.: 15 Jahre Hilfe zur Selbsthilfe
Seit 1997 arbeiten die HOG mit klassischer Homöopathie in der Entwicklungszusammenarbeit und humanitären Hilfe. Im Verein engagieren sich Ärzte und Heilpraktiker ehrenamtlich mit dem gemeinsamen Ziel, die klassische Homöopathie als medizinische Hilfe in Krisengebieten einzusetzen. Was mit einem ersten humanitären Projekt in Bosnien-Herzegowina begann, leisten die HOG inzwischen weltweit in zahlreichen Ländern. Grundlage ist immer eine Anfrage aus den Projektländern. HOG arbeitet politisch, ökonomisch und religiös unabhängig und orientiert sich an dem Gebot der Hilfe zur Selbsthilfe. Dafür entwickelten die HOG ein Unterrichtssystem, das den Erfordernissen vor Ort angepasst wird. Die Projekte arbeiten später völlig unabhängig und die Verantwortlichen vor Ort bilden selbst aus. Alle ehrenamtlichen HOG-Mitarbeiter sind zur ständigen homöopathischen, klinischen und HOG-internen Fortbildung verpflichtet. Die Zertifizierung als Therapeut und bei Unterrichtstätigkeit als Dozent wird gefordert und gefördert.

Homöopathen ohne Grenzen e.V. (HOG)
Internationales Symposium | 7. – 9. Juni 2013 | Berlin
Homöopathie 2013: Von der Erfahrung zum Wissen?

Teilnahmegebühren: Regelbeitrag: EUR 215,- | SchülerIn / StudentIn: EUR 185,-
Anmeldung: homoeopathenohnegrenzen.de | Info-Telefon: 040 / 43 27 47 02

Möchten Sie mehr erfahren über das Symposium und die Homöopathen ohne Grenzen e.V. (HOG)? Gern vermitteln wir den Kontakt für ein Interview mit Eisabeth von Wedel, 1. Vorsitzende HOG, und den internationalen Referenten.

Presse-Rückfragen:
Holger Wetzel
Paul-Lincke-Ufer 11, 10999 Berlin
Tel: 030 / 61 07 49 21, wetzel@stilbluete.com

Informationen zum Symposium und Fragen zur Anmeldung:
Homöopathen ohne Grenzen e.V. | Maren Albrecht
Geschäftsstelle Hamburg
Bernstorffstraße 117, 22767 Hamburg
Tel.: 040 / 43 27 47 02 , info@homoeopathenohnegrenzen.de

Kommunikationsagentur

Kontakt:
Holger Wetzel
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