TU Berlin: Absolvent erhält Exzellenzpreis der Deutsch-Französischen Hochschule

Die Deutsch-Französische Hochschule (DFH) zeichnete am 29. November neun Absolventen und Doktoranden in der Französischen Botschaft in Berlin im Beisein des Botschafters Maurice Gourdault-Montagne aus. Unter den Preisträgern ist Mathieu Grochowski, der im Rahmen eines durch die DFH geförderten Doppeldiplomprogramms den Master Regenerative Energiesysteme an der TU Berlin und der École Centrale Paris mit sehr guten Ergebnissen abschloss. Er erhält den Exzellenzpreis, der seine herausragenden fachlichen und interkul-turellen Kompetenzen würdigt.

Mathieu Grochowski, geboren 1986, erhielt 2008 sein Diplom in Wirtschaftsingenieurwissenschaften an der École Centrale Paris. Seinen Master Regenerative Energiesysteme absolvierte er 2011 im Rahmen des DFH-Programms „TIME“ (Top Industrial Managers for Europe) an der Technischen Universität Berlin und der École Centrale Paris. Berufliche Erfahrungen sammelte er bereits im britischen Aberdeen und Paris. Derzeit ist er in Deutschland bei einem Hersteller von Offshore-Windkraftanlagen beschäftigt.

Den Exzellenzpreis mit einer Dotierung von 1.500 Euro erhielt er für seine Abschlussarbeit „Wirtschaftlichkeitsanalyse von Biomasse-Fernwärme für ein Niedrigenergie-Viertel – Beispiel und technisch-ökonomische Modellierung eines Zielkonflikts auf dem Energiemarkt“. Er hat in seiner Masterarbeit untersucht, unter welchen Bedingungen Biomasse-Fernwärme in Gebieten mit dichter Bebauung eine klimafreundliche und gleichzeitig wirtschaftliche Lösung darstellt. Anhand des französischen Stadtplanungsprojekts Bordeaux-Euratlantique als Fallbeispiel zeigt er in seiner Analyse, dass in einem neu errichteten Wohngebiet mit hoher Bebauungsdichte Biomasse-Fernwärme wirtschaftlicher als dezentralisierte Wärmesysteme ist, wie zum Beispiel eine Kombination aus Solarheizung und Gaskessel. Bei Strompreisen höher als 80 EUR/MWh ist Biomasse-Fernwärme auch wirtschaftlicher als Elektrowärmepumpen. In einem zweiten Teil schlägt er eine Methode zur Optimierung der Ausweitung eines Fernwärmenetzes vor.

Die Deutsch-Französische Hochschule zählt jährlich rund 1.000 Absolventinnen und Absolventen, die ihr binationales oder trinationales Studium beziehungsweise ihre binationale Promotion im Rahmen eines Cotutelle de these-Verfahrens oder eines deutsch-französischen Doktorandenkollegs erfolgreich abschließen. Eines der wichtigsten Ziele der DFH besteht darin, den Berufseinstieg dieser Absolventen und Doktoranden zu erleichtern und hierfür wertvolle Kontakte zur Wirtschaft zu knüpfen. Zu diesem Bestreben gehören auch die von Wirtschaftsunternehmen gestifteten Exzellenz- und Dissertationspreise, mit denen die Hochschule die Abschlussarbeiten ihrer herausragenden Absolventen auszeichnet.

Der Exzellenzpreis wurde auf Initiative des Club des Affaires Saar-Lorraine und der DFH im Jahr 2002 ins Leben gerufen. Er belohnt die besten DFH-Absolventen für ihre herausragenden fachlichen und interkulturellen Kompetenzen. Die durch die Wirtschaftspartner Club des Affaires Saar-Lorraine, Fédération Nationale des Travaux Publics, den Lions Club Senlis/Recklinghausen, Schultze & Braun, sowie den Hauptverband der Deutschen Bauindustrie gesponserten Auszeichnungen sind mit 1.500 Euro dotiert. Mathieu Grochowski ist einer von fünf Preisträgern und vertritt den Bereich Ingenieurwissenschaften.

Fotomaterial zum Download unter: www.tu-berlin.de/?id=128213

Weitere Informationen erteilt Ihnen gern: Stefanie Terp, Pressesprecherin der TU Berlin, Tel.: 030/314-23922, E-Mail: [email protected]

Die TU Berlin versteht sich als international renommierte Universität in der deutschen Hauptstadt, im Zentrum Europas. Eine scharfe Profilbildung, herausragende Leistungen in Forschung und Lehre, die Qualifikation von sehr guten Absolventinnen und Absolventen und eine moderne Verwaltung stehen im Mittelpunkt ihres Agierens. Ihr Streben nach Wissensvermehrung und technologischem Fortschritt orientiert sich an den Prinzipien von Exzellenz und Qualität.

Kontakt:
TU Berlin, Stabsstelle Presse, Öffentlichkeitsarbeit und Alumni
Stefanie Terp
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