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Unfallort Kinderzimmer

Einfache Vorsichtsmaßnahmen erhöhen die Sicherheit und retten im Ernstfall Leben

Unfallort Kinderzimmer

Ein FI-Schalter schützt im Bruchteil einer Sekunde vor gefährlichen Stromschlägen

„Wie ist das denn passiert?“ Der Schock ist groß, wenn sich das Kinderzimmer als wenig sichere Spielwiese herausstellt – und das ist gar nicht selten: Ein Drittel der Unfälle bei Kindern passiert im Haushalt. Wenn die Kleinen neugierig ihre Umgebung erkunden, kennen sie oft kein Halten mehr – und keine Vorsicht. Dabei lassen sich oft bereits mit einfachen Maßnahmen alltägliche Risiken, zum Beispiel durch Steckdosen und elektrische Geräte eindämmen. „Schutzvorrichtungen können hier ohne großen Aufwand oder hohe Kosten installiert werden“, erklärt Hartmut Zander von der Initiative ELEKTRO+. „Sind die Gefahrenquellen entschärft, kann man die Kinder beruhigt in ihrem eigenen Reich spielen lassen.“

Zur Sicherheit: Spezielle Steckdosen und Schalter
Natürlich kommt ein Kinderzimmer nicht ohne Steckdosen aus. Kinder wissen noch nichts vom sachgerechten Umgang mit elektrischen Anlagen und Geräten. Sie sind neugierig. „Spielt ein Kind an Steckdosen und steckt zum Beispiel stromleitende Gegenstände hinein, kann es einen elektrischen Schlag bekommen“, berichtet der Experte Zander von der Initiative ELEKTRO+. Als Vorsichtsmaßnahme empfiehlt er die Installation von Kinderschutzsteckdosen unter Putz, bei denen sich die Löcher der Steckdose automatisch verschließen, sobald der Stecker herausgezogen wird. Dem Entdeckerdrang der Kleinen wird an dieser Stelle damit automatisch ein Riegel vorgeschoben. Kindersicherungen zum nachträglichen Einbau in Steckdosen können nur die zweitbeste Lösung sein.

Ist die Technik defekt oder ein Kabel beschädigt, können elektrische Geräte ebenfalls gefährliche Stromschläge auslösen. Daher ist auch im Kinderzimmer die Installation eines Fehlerstrom-Schutzschalters (FI-Schalter) gefordert. Dieser schützt im Bruchteil einer Sekunde vor gefährlichen Unfällen: Besteht zwischen der Menge Strom, die eine Steckdose verlässt und der, die wieder zurückkehrt, eine Abweichung, unterbricht der FI-Schalter die Stromzufuhr zum angeschlossenen Gerät sofort. Auf diese Weise werden marode Leitungen und fehlerhaftes elektrisches Spielzeug nicht zur tückischen Gefahrenquelle. Für die Installation von Kinderschutzsteckdosen und FI-Schalter wendet man sich am besten an einen Fachmann.

Rauchmelder vernetzen
Brände entstehen schneller, als man denkt – beispielsweise durch technische Defekte, nicht abgeschaltete Elektrogeräte oder durch den sorglosen Umgang mit Kerzen. Rauchmelder sind zwar noch nicht in allen Bundesländern Pflicht, aber unerlässlich auch für ein sicheres Kinderzimmer. Den optimalen Schutz bietet dabei eine Vernetzung der Melder: Entsteht im Kinderzimmer ein Brand, schlägt dann auch der Rauchmelder im Schlaf- oder Wohnzimmer an und alarmiert die Eltern rechtzeitig.

Flexible Elektroinstallation für jedes Alter
Bei der Installation von Sicherheitsvorkehrungen sollte man auch an die kommenden Jahre denken. Mit zunehmendem Alter nutzen die Kinder auch Geräte der Kommunikations- und Multimediatechnik wie Computer, Fernseher und Telefon. Gut, wenn hier an genügend Steckdosen und an eine Elektroinstallation mit Installationsrohren für eine Erweiterung gedacht wurde. Dann können sogar zusätzliche Telefon- und Internetkabel später schnell verlegt werden.

Weitere Informationen zum Thema bietet die Initiative ELEKTRO+ unter
www.elektro-plus.com

Die Standards der Elektroausstattung in Wohngebäuden zu verbessern und Bauherren, Modernisierer und Architekten herstellerübergreifend über die Vorteile einer zukunftssicheren Elektroinstallation aufzuklären, ist zentrales Anliegen der Initiative ELEKTRO+ (www.elektro-plus.com). Die Initiative vereint die Fachkompetenz führender Markenhersteller und Verbände der Elektrobranche: ABB Stotz-Kontakt, Striebel & John, Albrecht Jung, Busch-Jaeger Elektro, DEHN + SÖHNE, Doepke Schaltgeräte, Hager Vertriebsgesellschaft, Fränkische Rohrwerke, Gira Giersiepen, Eaton Electric, OBO Bettermann, Siemens, Theben, Kaiser sowie die HEA-Fachgemeinschaft für effiziente Energieanwendung und der ZVEI Zentralverband der Elektrotechnik- und Elektronikindustrie. Seit ihrem Markteintritt im Jahr 2005 hat sich Elektro+ erfolgreich als eine der ersten Adressen für herstellerneutrale und planungsrelevante Informationen rund um eine moderne Elektroinstallation etabliert.

Kontakt:
Initiative ELEKTRO+
Tanja Göbel
Reinhardtstraße 32
10117 Berlin
069 – 4305214-16
t.goebel@beckerdoering.com
http://www.elektro-plus.com

Pressekontakt:
becker döring communication
Tanja Göbel
Kaiserstraße 9
63065 Offenbach
069 – 4305214-16
t.goebel@beckerdoering.com
http://www.beckerdoering.com

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