Neuigkeiten Timeline

Medien, Kommunikation
November 5, 2026

palmerhargreaves ist jetzt „LinkedInAds certified agency“

Unternehmen, Wirtschaft, Finanzen
November 5, 2026

Dr. Johanna Dahm: Warum Aufhören eine der wichtigsten Entscheidungen unseres Lebens ist

Computer, Information, Telekommunikation
November 5, 2026

Controlware auf der it-sa 2026: KI, NIS2 und OT-Security im Fokus

IT, NewMedia, Software
November 5, 2026

Lünendonk-Studie: Reply zählt zu den führenden Anbietern für Digital Experience Services

IT, NewMedia, Software
November 5, 2026

E-Mail bleibt die Achillesferse moderner Cloud-Strategien

Medizin, Gesundheit, Wellness
November 5, 2026

Elvio Robotics belegt zweiten Platz beim Startup Slam auf dem Europäischen Gesundheitskongress München

Computer, Information, Telekommunikation
November 5, 2026

estos erweitert ProCall Web um zentrale Kontaktverwaltung

Politik, Recht, Gesellschaft
November 5, 2026

Ende des Mandats der MINURSO: König Mohammed VI. legt die Prioritäten für die nächste Phase fest

Unternehmen, Wirtschaft, Finanzen
November 5, 2026

PTA-DD: Mitteilung über Eigengeschäfte von Führungskräften gemäß Artikel 19 MAR

IT, NewMedia, Software
November 5, 2026

ENGAGE 2026: Smartsheet präsentiert vsActual

Handel, Dienstleistungen
November 5, 2026

GEMA-freie Weihnachtsmusik: USB-Stick für Unternehmen ohne laufende Abo-Kosten

Allgemein
November 5, 2026

DIE GEWINNER DES AUDITS & WETTBEWERBS „GEWÄHLT ZUM KUNDENSERVICE DES JAHRES 2027“ STEHEN FEST

Computer, Information, Telekommunikation
November 5, 2026

Markus Fleischer kehrt zu Kodak Alaris zurück

Medizin, Gesundheit, Wellness
November 5, 2026

Sketching Antimicrobial Resistance: ALEXA Shoppingcenter präsentiert Kunst-Ausstellung zum Thema antimikrobielle Resistenzen

„Verbot ist lebensfremd“

DGHS zum Scheitern des § 217 StGB

Das offensichtliche Scheitern des Gesetzentwurfs zur Sterbehilfe (§ 217 StGB) zeigt nach Ansicht der DGHS, dass ein solch ethisch schwieriges Thema wie die Sterbehilfe mit dem Strafgesetzbuch allein nicht wirklich erfasst werden kann. Elke Baezner: „Die DGHS findet die GEWERBSMÄSSIGE Beihilfe zur Selbsttötung auch verwerflich, aber ein Strafgesetz, wie es von der Bundesregierung diskutiert wird, ist nicht notwendig und auch nicht verhältnismäßig. Ein Verbot der gewerbsmäßigen, gar jeder organisierten Sterbehilfe, wie sie die C-Parteien nun fordern, ist lebensfremd und missachtet in unzulässiger Weise die Bedürfnisse der Bevölkerung. Viel wichtiger ist, dass es Ärzten erlaubt wird, unter Wahrung ihrer Gewissensfreiheit und nach strengen Sorgfaltskriterien bei einem wohlbegründeten Suizid Hilfe zu leisten.“ Der Entwurf der FDP-Ministerin Leutheusser-Schnarrenberger hatte sich entsprechend dem Koalitionsvertrag auf ein Verbot der gewerblichen Sterbehilfe beschränkt, was den christdemokratischen Parteien, der verfassten Ärzteschaft und der katholischen Kirche nicht weit genug geht. Anders lässt sich die jetzt erfolgte Absage an die für den 31. Januar geplante Verabschiedung nicht erklären.

Dem grundgesetzlich garantierten Selbstbestimmungsrecht der Menschen bis zu ihrem Lebensende wird mit dem neu zu schaffenden § 217 StGB nicht Genüge getan. Die Bürger und Bürgerinnen dieses Landes wünschen sich ein humanes, menschenwürdiges, an ihrem persönlichen seelischen und körperlichen Wohl orientiertes Lebensende. Dieses soll als Option unter bestimmten Umständen auch den ärztlich begleiteten Freitod einschließen: Nach einem Umfrageergebnis des Meinungsforschungsinstituts Forsa vom August 2012 im Auftrag der DGHS bejahten 77 bis 85 Prozent aller befragten Bundesbürger, dass es Ärzten grundsätzlich erlaubt sein sollte, Schwerstkranke beim Freitod zu unterstützen.

Die DGHS ist als Menschenrechts- und Patientenschutzorganisation selbst nicht in der Ster-behilfe aktiv. Sie fordert jedoch seit Jahren eine umfassende gesetzliche Regelung ALLER Hilfsmöglichkeiten am Lebensende. Als einen Schritt dahin regt die DGHS die Schaffung von halbstaatlichen Suizidberatungsstellen an, wofür sie im November vorigen Jahres einen entsprechenden Gesetzentwurf vorgelegt hat. „Darüber sollte die Politik jetzt konstruktiv diskutieren“, fordert DGHS-Präsidentin Baezner.

DEUTSCHE GESELLSCHAFT FÜR HUMANES STERBEN (DGHS) e.V.
Die Deutsche Gesellschaft für Humanes Sterben, kurz DGHS, ist die bundesweit älteste und größte Patientenschutzorganisation in Deutschland. Sie versteht sich seit ihrer Gründung im Jahr 1980 als Bürger- und Menschenrechtsbewegung zur Durchsetzung des Patientenwillens und des Selbstbestimmungsrechts des Einzelnen. Ziel ihrer Arbeit ist, dass Artikel 1 GG, die unantastbare Würde des Menschen, auch im Sterben gewahrt bleibt. … damit das Leben bis zuletzt human bleibt!

Kontakt:
Deutsche Gesellschaft für Humanes Sterben (DGHS) e.V.
Wega Wetzel
Kronenstr. 4
10117 Berlin
030-21222337-22
wega.wetzel@dghs.de
http://www.dghs.de

(Visited 15 times, 1 visits today)

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert