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Viele Hersteller von Intelligent Devices ziehen keinen Gewinn aus ihren Produkt-Apps

Eine Umfrage von Flexera Software zeigt, dass Gerätehersteller mit integrierter Software agiler werden und Kosten senken wollen – dabei versäumen sie es jedoch, Erträge zu maximieren

Viele Hersteller von Intelligent Devices ziehen keinen Gewinn aus ihren Produkt-Apps

München, 14. November 2013 – Viele Hardwarehersteller entwickeln Softwareanwendungen für ihre Produkte und machen sie damit zu „intelligenten Geräten“. Doch die Mehrzahl der Hersteller monetarisiert diese Embedded Software nicht – und verschenkt damit bares Geld. Dies ist das Fazit einer Studie zum Application Usage Management, die Flexera Software gemeinsam mit IDC durchgeführt hat. Im Rahmen dieser Untersuchung wurden die Antworten von 750 Softwareherstellern und Unternehmenskunden zu allen Aspekten des Softwarelizenz-Lebenszyklus ausgewertet.

Zentrale Herausforderungen: Agilität, Kosten und Margen
Laut Umfrage sehen Gerätehersteller die größten Herausforderungen bei Agilität, Kosten und Margen. Für 48 Prozent lag der Schwerpunkt bei der Verkürzung der Markteinführungszeit von neuen Produkten. 38 Prozent der Befragten sahen die größte Herausforderung in der Verbesserung ihrer Reaktionsfähigkeit auf veränderte Marktanforderungen bzw. auf neue Marktchancen. Weitere Anliegen mit hoher Priorität sind die Verkürzung der Markteinführungszeit von Produktverbesserungen (37 Prozent), die Senkung der Fertigungskosten (36 Prozent) und die Steigerung der Margen (23 Prozent).

87 Prozent der Unternehmen gaben an, dass sie bereits ihre Produkte mit integrierter Software „intelligent“ gemacht haben oder dies innerhalb der kommenden zwei Jahre planen. Die meisten Befragten bestätigten, dass eine Strategie für Intelligent Devices dazu beitragen würde, die genannten Herausforderungen zu bewältigen. 60 Prozent erklärten beispielsweise durch Integration der Software ihre Reaktionsfähigkeit verbessern zu können. 56 Prozent sahen in einer solchen Strategie ein Mittel, die Markteinführungszeit neuer Produkte zu verkürzen. 55 Prozent versprachen sich davon die schnellere Einführung von Produktverbesserungen. 46 Prozent erwarteten eine Senkung der Fertigungskosten. 26 Prozent gaben an durch integrierte Software höhere Margen erzielen zu wollen.

Hersteller von Intelligent Devices verpassen Chancen
Der Großteil der befragten Unternehmen (87 Prozent) hat bereits Intelligent Devices eingeführt oder ist dabei einzuführen. Doch die meisten Softwareanwendungen, die Hersteller für ihre Hardware entwickeln, werden nicht monetarisiert (57 Prozent). Dadurch verpassen Unternehmen gewinnversprechende Gelegenheiten.

Von den Herstellern, die ihre Apps monetarisieren, nutzen 25 Prozent softwareseitig bereitgestellte Funktionen, mit denen sie ihren Kunden den Kauf zusätzlicher Kapazität auf ihren Geräten ermöglichen. 21 Prozent erwirtschaften Umsätze damit, indem sie die auf dem Gerät vorhandene Software nach Nutzung abrechnen. Ein kleinerer Teil – 7 Prozent – setzt Software dazu ein, die Produktmerkmale zu aktivieren oder zu deaktivieren, die die Kunden jeweils für das Gerät lizenzieren.

„Angesichts schrumpfender Margen bei Hardware suchen Hersteller nach Möglichkeiten, die dafür entwickelten Software-Assets zu nutzen. In der Vergangenheit wurde diese Software mit den Geräten abgegeben oder so gebündelt, dass der Wert der Software nicht getrennt geltend gemacht werden konnte“, sagte Amy Konary, Research Vice President – Software Licensing & Provisioning, bei IDC. „Diese Unternehmen erkennen jetzt, dass die Monetarisierung oder Lizenzierung ihrer Software zusätzliche Einnahmequellen schaffen kann. Gleichzeitig kann sie das geistige Eigentum (IP) vor Missbrauch schützen, die Paketierung der Produkte vereinfachen sowie kundenspezifische Konfigurationen ermöglichen. Zusätzlich lassen sich durch eine geringere Anzahl an Bestandseinheiten Kosten senken.“

„Gerätehersteller wollen zunehmend die Möglichkeiten von Intelligent Devices nutzen“, so Mathieu Baissac, Vice President of Product Management bei Flexera Software. „Marktinnovatoren zeigen, dass die Monetarisierung von integrierten Apps dazu beitragen kann, die Margen und Gewinne deutlich zu erhöhen. Viele Gerätehersteller stehen allerdings hierbei noch am Anfang. Doch sie können bereits heute Maßnahmen ergreifen, um Umsätze zu steigern, sich am Markt zu differenzieren und mehr strategische Probleme für ihre Kunden zu lösen. Voraussetzung ist ein flexibles Lizenzierungs- und Berechtigungsmanagement. Nur so können sie ihre Software in Form von Lösungen, die Software und Hardware kombinieren, monetarisieren.“

Über Flexera Software
Flexera Software unterstützt Anwendungshersteller und Unternehmen dabei, Softwareanwendungen optimal und äußerst nutzbringend einzusetzen. Angesichts der potenziellen Risiken und Kosten, die ständig wechselnde Technologien mit sich bringen, sind Lösungen für das Application Usage Management unverzichtbare Voraussetzung für eine fortlaufende Einhaltung der Lizenzbestimmungen, für optimierte Softwareinvestitionen und für zukunftssichere Geschäftsmodelle. Über 80.000 Kunden machen Flexera Software zu einem vertrauenswürdigen und objektiven Spezialisten mit Expertenwissen, das das Unternehmen in 20 Jahren als Marktführer in den Bereichen Lizenzierung, Installation und Compliance erworben hat. Dies spiegelt sich ebenso in den Automatisierungs- und Analysefunktionen, die Teil unserer Produkte sind. Weitere Informationen erhalten Sie unter: www.flexerasoftware.com.

Kontakt
Flexera Software
Birgit Fuchs-Laine
Prinzregentenstrasse 79
81675 München
089-417761-13
flexera@LucyTurpin.com
http://www.flexerasoftware.com

Pressekontakt:
Lucy Turpin Communications
Birgit Fuchs-Laine
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