Wie zufrieden sind Kinder mit ihrem Gewicht?

Zu dick, genau richtig oder zu dünn

Wie zufrieden sind Kinder mit ihrem Gewicht?

Grafik: komm-in-schwung.de (No. 4889)

sup.- Rund zwei Drittel der 9- bis 14-jährigen Schüler schätzen ihr Körpergewicht als „genau richtig“ ein. Jedes vierte Kind stuft sich hingegen als zu dick ein und acht Prozent finden sich wiederum zu dünn. Zu diesen Ergebnissen kommt das LBS-Kinderbarometer, bei dem bundesweit über 10.000 Jugendliche dieser Altersgruppe befragt wurden. „Die Zufriedenheit mit dem eigenen Körper beeinflusst das Wohlbefinden der Kinder in allen Lebensbereichen“, bestätigt Dr. Christian Schröder (Münster), Sprecher des Kinderbarometers.

Viele Kinder und Jugendliche haben heute in der Tat bezogen auf ihr Alter und ihre Körpergröße ein falsches Körpergewicht, wobei Übergewicht bis hin zu Adipositas mittlerweile weitaus mehr verbreitet ist als Untergewicht. Die Bewertung, ob ein Kind über- oder untergewichtig ist, sollte jedoch nicht als Momentaufnahme erfolgen, da Kinder im Laufe ihrer Entwicklung verschiedene Phasen durchlaufen. Die Proportionen des Körpers verändern sich deutlich vom Baby bis zum Jugendlichen. „Einmal dominiert das Längenwachstum, einmal das Breitenwachstum, und dann wieder steht die geistige Entwicklung im Vordergrund“, erläutert der Kinderarzt Dr. Peter Voitl (Wien). Normalgewicht lässt sich bei Kindern wegen der unterschiedlichen Wachstumsphasen deshalb nicht so leicht definieren wie beim Erwachsenen. Weichen die individuellen Werte eines Kindes aber über längere Zeit deutlich von den Wachstums- und Gewichtskurven (Somatogramme), die vom Kinderarzt geführt werden sollten, nach oben oder unten ab, liegt ein behandlungsbedürftiges Über- bzw. Untergewicht vor.

Insbesondere ausreichende Bewegung ist neben ausgewogener Ernährung die wichtigste Voraussetzung für die gesunde Entwicklung von Kindern und Jugendlichen. Laut dem Kinderbarometer treiben fast drei Viertel der 9- bis 14-Jährigen mehrmals die Woche Sport, weitere 14 Prozent mindestens einmal die Woche. Insgesamt, das zeigen zahlreiche Studien, ist die körperliche Aktivität der heutigen Jugend im Vergleich zu früheren Generationen jedoch rückläufig. Viele Stunden in der Freizeit werden vor Bildschirmen verbracht, sei dies die Spielkonsole, der Computer oder der Fernseher. Hier müssen die Eltern gegensteuern. Für eine ausgeglichene Energiebilanz und damit Normalgewicht sind regelmäßige Bewegung und Sport das A und O. Wie der Nachwuchs zu einem bewegungsaktiven Lebensstil motiviert werden kann, darüber informiert z. B. das Ratgeber-Portal www.komm-in-schwung.de.

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